Die Maßnahme umfasst sowohl bereits bestehende Erleichterungen für kleinere Volkswirtschaften als auch eine neue Regelung für die 20 größten afrikanischen Ökonomien, die zunächst für zwei Jahre gilt.
Landwirtschaft und Bergbau als Hauptnutznießer
Von der Zollfreiheit profitieren vor allem landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Kakao aus der Elfenbeinküste und Ghana, Kaffee und Avocados aus Kenia sowie Zitrusfrüchte und Wein aus Südafrika. Produkte, die bisher Zöllen zwischen 8 und 30 Prozent unterlagen, können nun ohne diese Abgaben nach China geliefert werden. Auch der Bergbausektor wird als Gewinner genannt.
Die Regelung ist einseitig: Afrikanische Staaten können weiterhin Zölle auf chinesische Importe erheben.
Suche nach neuen Absatzmärkten vor dem Hintergrund veränderter US-Handelspolitik
Viele afrikanische Länder bemühen sich angesichts höherer Zölle in den USA um alternative Absatzmöglichkeiten. Die neue chinesische Initiative kommt in diesem Kontext. China ist bereits der wichtigste Handelspartner des Kontinents. Im Jahr 2025 erreichte das Handelsvolumen mit Afrika ein Rekordniveau von 348 Milliarden US-Dollar. Dabei stiegen die chinesischen Exporte nach Afrika deutlich stärker als die Importe aus Afrika.
Experten weisen in diesem Zusammenhang auf die wachsende Verschuldung zahlreicher afrikanischer Staaten gegenüber China hin.
Parallele Entwicklungen in Asien
Ähnliche Bestrebungen zur Stärkung der eigenen wirtschaftlichen Vernetzung zeigt China auch in Asien. Mit Indonesien wurde kürzlich ein gemeinsames System für grenzüberschreitende QR-Zahlungen eingeführt. Nutzer können dort mit heimischen Bezahl-Apps wie Alipay oder QRIS in der jeweiligen Landeswährung zahlen, ohne Wechselkurskosten.
Peking baut vergleichbare digitale Zahlungslösungen auch in weiteren ASEAN-Staaten wie Thailand, Vietnam, Malaysia und Singapur aus. Solche Initiativen dienen nicht nur der Erleichterung des Tourismus und Handels, sondern tragen langfristig zur stärkeren internationalen Verwendung des Renminbi und zur Verringerung der Abhängigkeit vom US-Dollar bei.


Comments
Und das eine Land?
Wär ja schön, wenn wir auch noch erfahren würden, welches afrikanische Land nun ausgenommen bleibt...
Würde mich ....
Würde mich auch interessieren. Denn danach habe ich in diesem Bericht vergebens gesucht!
Die Chinesen handeln absolut…
Die Chinesen handeln absolut intelligent. Ich kann mir sie absolut, als einen zuverlässigen Handelspartner, vielleicht auch mehr vorstellen. Ihre Führung macht für mich einen sehr vertrauenswürdigen Eindruck.
China
Und nicht vergessen: China investiert im großen Stil in Afrika, was vielen Volkswirtschaften zugute kommt (und die Menschen dort sind dankbar). Wir schicken Entwicklungshilfe in Milliardenhöhe für die Geldbeutel von Despoten. Die sind auch dankbar und bauen Paläste!
Ich frage mich .....
Ich frage mich, wer sich denn im Ausland von den deutschen Entwicklungshilfe-Milliarden und anderen Geldzuwendungen in Millionen oder Milliarden-Höhe KEINE Paläste, KEINE irrsinnig riesige Yachten, KEINE Luxusvillen baut bzw. bauen lässt, und wer sich von denen von UNSEREM Geld KEINE gepanzerten Luxus-Limousinen anschafft?? Mir fällt da leider NIEMAND ein!!
KungFu-Bauer schlägt Finanz-Turm zu Babel
Wenn man im Porzellanladen rum-Trump-elt ,kann man auch als Elephant noch Eigentore schießen ! Aber vielleicht hat man mehr drauf ,wenn die Weltmeisterschaft losgeht ? Haupsache man verwechselt nicht : der Ball ist rund .....und auf der Welt gehts rund zu ! https://youtube.com/shorts/zOfnqFYBnj4?si=ZEFLbMxiXAS3dc9y ...und Merz und EU ? schauen zu !
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