Bundesagentur für Arbeit steuert auf höheres Defizit

AfD prangert an: Bundesregierung stopft Haushaltslöcher mit den Beiträgen der Arbeitnehmer

Das Defizit der Bundesagentur für Arbeit fällt offenbar deutlich höher aus als bisher geplant. 

Bundesagentur für Arbeit


Medienberichten zufolge rechnet die Bundesregierung zum Jahresende mit einem Minus von mehr als fünf Milliarden Euro. In der BA selbst wird demnach sogar ein Defizit von bis zu acht Milliarden Euro befürchtet. Noch im November war die Bundesagentur in ihrer Haushaltsplanung von knapp vier Milliarden Euro ausgegangen – auf Grundlage von durchschnittlich 2,9 Millionen Arbeitslosen.

Erstens Quartal 2026: Fast 500.000 weniger Beschäftigte

Dazu erklärt der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, René Springer, in einer Pressemitteilung:

"Die schöne Arbeitsmarkt-Erzählung der Bundesregierung hält der Realität nicht mehr stand. Im ersten Quartal wurden 486.000 Beschäftigte weniger gezählt; zugleich steuert die Bundesagentur für Arbeit auf ein deutlich höheres Defizit zu als geplant. Wenn Beschäftigung sinkt und die Ausgaben der BA steigen, ist klar: Der Arbeitsmarkt ist nicht stabil, sondern unter Druck."

AfD fordert Initiative, um Arbeitsplätze im Land zu erhalten

Weiter heißt es in der Pressemitteilung:

"Die Antwort darauf dürfen aus Sicht der AfD-Fraktion nicht höhere Beiträge für Arbeitnehmer und Arbeitgeber sein. Die Arbeitslosenversicherung darf nicht zur Ersatzkasse für gesamtgesellschaftliche Aufgaben werden. Versicherungsfremde Leistungen gehören aus Steuern finanziert.

Wer die BA stabilisieren will, muss Arbeit im Land halten: mit bezahlbarer Energie, weniger Bürokratie und einem Stopp der Deindustrialisierung. Zugleich muss die BA in ihrem Kernauftrag besser werden: Menschen professioneller und schneller in Arbeit vermitteln. Deutschland braucht mehr gutbezahlte Beschäftigung – nicht höhere Beiträge."

Sven von Storch

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Kommentare

"Deutschland braucht mehr gutbezahlte Beschäftigung ..."

M.E. braucht Deutschland aber auch mehr weniger gut bezahlte Beschäftigung!

Mit Schikanen wie Mindestlohn und "Gleichstellungsgesetz" werden viele Arbeitsplätze wegen zu hoher Kosten gar nicht erst angeboten.

Da nehmen unsere(?) scheinheilig sozialen Parteien und Gewerkschaften doch lieber steigende Arbeitslosigkeit und wachsende Haushaltslöcher inkauf.

Ekkehardt Fritz Beyer

02.06.2026 | 09:58

... „Wer die BA stabilisieren will, muss Arbeit im Land halten: mit bezahlbarer Energie, weniger Bürokratie und einem Stopp der Deindustrialisierung. Zugleich muss die BA in ihrem Kernauftrag besser werden: Menschen professioneller und schneller in Arbeit vermitteln. Deutschland braucht mehr gutbezahlte Beschäftigung – nicht höhere Beiträge." ...

Da dies vom aus auch meiner Sicht sein Klingbeil schwingenden https://schurken.fandom.com/de/wiki/B%C3%B6ser_Friederich scheinbar kategorisch abgelehnt wird:

Wen wunderts da noch, wenn das angeblich dafür(?) geschaffene Sondervermögen(?) fast völlig zweckentfremdet ausgeben wird???????https://www.google.com/search?q=97%2C5%25+des+500+Mio+sonderverm%C3%B6gens+werden+zweckentfremdet+ausgegeben&sca_esv=cb596a67502e2f5f&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&ei=MHEeat_TIpigi-gP6Mzx6Aw&biw=1024&bi…

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