MIlliarden Webseiten werden im Hintergrund bleiben

Krieg gegen das freie Internet: Google wandelt Suche zur KI-Antwortmaschine

Statt Linklisten liefert der Google-Konzern künftig direkte KI-Zusammenfassungen. Das hat schwerwiegende Folgen für das offene Web. Millionen Webseitenbetreiber und Verlage fürchten um ihre Existenz.

Computer-Bildschirm


Google verändert seine Suchmaschine grundlegend. Schritt für Schritt. Das Ziel: Nutzer erhalten Antworten direkt von einer KI. 

Größter Umbau bei Google seit 25 Jahren

Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O stellte der Konzern weitreichende Pläne vor. Die klassische Google-Suche mit blauen Linklisten soll schrittweise einer KI-gestützten Antwortmaschine weichen. Nutzer können künftig mit der KI chatten, die Fragen direkt beantwortet, Informationen zusammenfasst und bei Bedarf weiterrecherchiert.  Für einige Nutzer klingt das vielleicht bequem: Statt mehrere Seiten zu öffnen, erhalten sie sofort eine fertige Zusammenfassung. Doch die Veränderung hat eine dunkle Kehrseite. 

Dieses Phänomen wird als "Google Zero" bezeichnet: Nutzer finden die gewünschte Information direkt bei Google und klicken kaum noch auf die Originalquellen. Es trifft Verlage, Webseiten-Betreiber, Content-Ersteller und alle, die über eigene Webseiten "Traffic" und Werbeeinnahmen kreieren wollen, hart.

Bereits jetzt beobachten viele Webseitenbetreiber drastische Einbrüche bei den Zugriffszahlen. Der Betreiber der Plattform "All About Berlin" berichtet von rund 70 Prozent weniger Traffic, seit KI-Zusammenfassungen Inhalte direkt in den Suchergebnissen wiedergeben. Deutsche Verlage melden teilweise Rückgänge von 40 bis 50 Prozent bei Reichweite und Einnahmen [siehe Bericht "deutschlandfunk.de"]. 

Vom Wegweiser zum Gatekeeper

Kritiker werfen Google vor, seine Rolle grundlegend zu verändern. Statt nur auf Inhalte zu verweisen, präsentiere der Konzern diese nun selbst. Der Informatiker Jürgen Geuter spricht von einem "Krieg gegen das Web". Das offene Internet drohe hinter KI-generierten Antworten zu verschwinden. 

Medienhäuser und Verlage sehen ihre Geschäftsmodelle gefährdet. Ohne ausreichende Besucher brechen Werbeerlöse, Abonnements und andere Einnahmequellen weg. Langfristig könnte dies zu weniger frei verfügbaren Inhalten führen.

Google verteidigt seine verhängnisvolle Strategie

Der Tech-Konzern weist die Vorwürfe zurück. Konzernchef Sundar Pichai betont, die KI-Suche verbessere angeblich die Qualität der Nutzererfahrung. Weniger Klicks seien nicht zwangsläufig negativ: Die verbleibenden Besucher seien gezielter und blieben länger auf den Seiten. Google sieht den Wandel als logische Weiterentwicklung, nicht als Bedrohung für das Web. 

Urheberrecht und Regulierung im Fokus

Neue Konflikte entstehen auch beim Thema Urheberrecht. Verlage liefern die Grundlage für viele KI-Antworten, verlieren aber gleichzeitig Traffic. Forderungen nach stärkerer Vergütung und regulatorischen Eingriffen werden lauter. In Deutschland und Europa könnten Kartellbehörden und Medienaufsicht eine größere Rolle spielen.  

Kurzfristiger "Komfort" gegen Vielfalt und Freiheit des Internets

Für einige Nutzer bringt die neue Suche vielleicht etwas mehr Bequemlichkeit, birgt aber Risiken wie "KI-Halluzinationen" oder einseitige Darstellungen. 

Für das offene Web stellt sie allerdings eine existenzielle Herausforderung dar. 

Sven von Storch

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Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer

02.06.2026 | 09:01

... „Kritiker werfen Google vor, seine Rolle grundlegend zu verändern. Statt nur auf Inhalte zu verweisen, präsentiere der Konzern diese nun selbst. Der Informatiker Jürgen Geuter spricht von einem "Krieg gegen das Web". Das offene Internet drohe hinter KI-generierten Antworten zu verschwinden.“ ...

Allerdings gibt es - selbst auch Sicht eines völlig ungebildet-abgewrackten Waldschrats wie mir – sehr gute Alternativen! Hier nur ein Beispiel: https://de.wikipedia.org/wiki/Yandex    https://yandex.com/

wie impliziert man Menschen Denk- und Verhaltensweisen? Genau so!

Und nun stellen Sie sich mal vor Sie sitzen am Rechner haben im Browser Google offen und nutzen sagen wir mal Factime um mit einem Freund zu telefonieren. Sie äußern sich kritisch gegenüber Staat und Maßnahmen und Ihre Suchmaschine zeichnet die Tonspur auf .... , dann erzählen Sie noch wie lustig das war mal wieder einen Joint geraucht zu haben. Es ließe sich endlos fortsetzen. Im Hintergrund werkelt etwas wie Plantir und zieht seine Schlüsse ....

Bei der nächste Fahrt mit dem autonomen Taxi werden nach Gesichtserkennung die Türen verriegelt und statt zum Zielort endet die Fahrt bei staatlichen Exekutivbehörden.

Für was braucht man denn die Datencenter - ganz einfach die Einzelinformationen zu verknüpfen und mit 80%iger Genauigkeit auszuwerten.
Ups Sie waren bei den 20% dies unschuldig getroffen hat ..... Kolateralschaden.

Blindleistungsträger

02.06.2026 | 21:06

Vom Wegweise zum Gatekeeper. Wohl eher vom Wegweiser zum Superparasiten. KI ist zutiefst parasitär. Sie nimmt viel und gibt wenig.

Wir wissen doch welchen Geistes solche "Unmenschen wie Zensursula an der langen Korruptionsleine  sind! Leider haben es noch nicht viele begriffen ,doch spätestens bei Corona an sich selbst erleben dürfen ! Es gibt viel mehr Menschen ,als IHR denkt ,die bereits in Schwierigkeiten ,Kontensperrungen -Gefängnissen oder anderen "Wahn-Kontrollmechanismen " stecken und Probleme haben  . ! Vertrauen auf Gott ist die Lösung . 

Warum ? Die Gier des antichristlichen Lügengeistes ist ohne Grenzen ,sowie seine Dummheit !Er verführt die Menschen ,welche ihre Seele abgeben und deren Geist verloren geht ! Lieblos ,ohne Verstand ,agressiv....und besessen . 

Längst wurde ER besiegt ,durch das Blut Jesu Christus  .Doch sie hassen das Blut und seine Befreiung ! Und die Menschen ,die GLAUBEN haben oder dagegen aufstehen  und für Wahrheit und Gerechtigkeit kämfen  !

"They Hate the Blood" by Shunned at a Funeral  https://youtu.be/vuiow-uRtVE?si=VC1gDI_D3ghScNO5

Krall & Bubeck: Zensursulas größter Angriff auf die Meinungsfreiheit! https://youtu.be/bR0RdQEQIpE?si=V6P7D88EjsR5N0Ni

Corona -Das Labor der neuen Weltordnung :Kayvan Soufi-Siavash 25. Apr. 2026 

Aber wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut ! Nicht wir müssen kämpfen ,denn Gott kämpft für uns !

Epheser 6:12-17    Wir kämpfen ja nicht gegen ‹Menschen aus› Fleisch und Blut, sondern gegen dämonische Mächte und Gewalten, gegen die Weltherrscher der Finsternis, gegen die bösartigen Geistwesen in der unsichtbaren Welt. Greift darum zu den Waffen Gottes, damit ihr standhalten könnt, wenn der böse Tag kommt, und dann, wenn ihr alles erledigt habt, noch steht! Steht also bereit: die Hüften umgürtet mit Wahrheit; den Brustpanzer der Gerechtigkeit angelegt; die Füße mit der Bereitschaft beschuht, die gute Botschaft vom Frieden mit Gott weiterzutragen! Greift vor allem zum Großschild des Glaubens, mit dem ihr alle Brandpfeile des Bösen auslöschen könnt. Setzt auch den Helm ‹der Gewissheit› eures Heils auf und nehmt das Schwert des Geistes, das Wort Gottes, in die Hand!

"The Sermon of the Wilds" :https://youtu.be/RXXWFx3Py-Y?si=7PrjBq81w9-QTNTC

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