Gletscher sind schon früher gewachsen und geschrumpft
Ein Großteil dieser Hysterie wird von Umweltaktivisten und Politikern angeheizt, die gerade genug wissen, um gefährlich zu sein, aber nicht genug, um vernünftig zu sein.
Von Kelvin Kemm, übersetzt von Christian Freuer für das EIKE, auf EIKE gepostet von Chris Frey
Ständig hören wir Panikmache über schmelzende Gletscher, begleitet von hysterischen Stimmen, die behaupten, der Rückgang der Gletscher sei ein eindeutiges Zeichen für die vom Menschen verursachte globale Erwärmung.
Ein Großteil dieser Hysterie wird von Umweltaktivisten und Politikern angeheizt, die gerade genug wissen, um gefährlich zu sein, aber nicht genug, um vernünftig zu sein.
Wissenschaftlich gesehen kann man auf der Grundlage eines Prinzips keine Schlussfolgerung ziehen. Man muss sich die tatsächlichen wissenschaftlichen Erkenntnisse ansehen und korrekte Messungen durchführen.
Dies ist ein komplexes Thema, aber lassen Sie uns einen kurzen Blick darauf werfen. Wie sieht es mit der Erwärmung der Atmosphäre aus? Nun, zunächst einmal brauchen wir etwas Physik. Damit sich ein Gramm kaltes Gletschereis um 1 °C erwärmt, sagen wir von -4 °C auf -3 °C, sind etwa zwei Joule Wärme erforderlich. Diese Wärmemenge wird für jedes Grad Celsius benötigt, um das sich das Eis erwärmt. Im Inneren eines Gletschers kann es bis zu -50 °C kalt sein, aber betrachten wir nur den oberen Teil und nehmen wir großzügig an, es seien -10 °C. Mit anderen Worten: Um die Temperatur eines Gramms Eis von -10 °C auf 0 °C zu erhöhen, benötigen wir etwa 20 Joule. So weit, so gut. Woher käme diese Wärme also? Nun, die Befürworter der globalen Erwärmung sagen: „Aus der Atmosphäre.“ Also entnehmen wir der Atmosphäre 20 Joule. Das ist plausibel.
Aber nun noch ein bisschen mehr Physik. Wenn man Eis zu Wasser schmilzt, ist eine enorme Wärmemenge erforderlich, um die gefrorenen Moleküle voneinander zu trennen. Tatsächlich sind dafür etwas mehr als 300 Joule pro Gramm nötig. Man bedenke, dass es 20 Joule kostet, die Temperatur von einem Gramm Eis um 10 °C zu erhöhen, aber 300 Joule, um dieses eine Gramm Eis in Wasser zu verwandeln. Woher kommen also diese 300 Joule Wärme? „Nun, aus der Atmosphäre“, sagen die Klimaalarmisten. Wenn der Atmosphäre so viel Wärme entzogen wird, warum kühlt sich dann die Luft über einem Gletscher nicht ab? Schließlich sorgen sich die Klimaalarmisten schon um eine Erwärmung der Atmosphäre um nur 1 oder 2 °C.
Wenn also ein ganzer Gletscher schneller schmilzt als zuvor, woher um alles in der Welt kommt dann all diese Schmelzwärme? Denken Sie daran: Millionen von Gramm Eis benötigen jeweils 300 Joule, nur um zu schmelzen. Das ist eine gewaltige Energiemenge.
Wie wäre es mit einem alternativen Prozess? Es gibt noch eine andere Möglichkeit. Und zwar: direktes Sonnenlicht, das auf die Gletscheroberfläche fällt. Es ist bekannt, dass Sonnenlicht die obersten paar Millimeter des Eises erwärmt, die recht leicht schmelzen. Eine naheliegende Frage lautet also: Wohin fließt dieses Wasser? Die einfache Antwort lautet: Es sickert durch die Spalten im Gletscher nach unten. Das Wasser bahnt sich seinen Weg bis zum Grund, wo das Eis auf dem Felsgestein aufliegt. Dort wirkt es wie ein Schmiermittel und verringert die Reibung zwischen Eis und Gestein. So kann das Eis schneller gleiten.
Dadurch wird der gesamte Gletscher beweglicher, und am Ende des Gletschers können größere Brocken abbrechen.
Die auf die Oberfläche des Gletschers fallende Menge an Sonnenlicht hat nichts mit der Temperatur der Atmosphäre zu tun. Vielmehr hängt sie von der Bewölkung ab, die wiederum mit der Menge an kosmischer Strahlung zusammenhängt, die aus dem Weltraum eintrifft. Diese wiederum steht in Zusammenhang mit der magnetischen Aktivität der Sonne, da die Sonne die schützende Magnetbarriere um die Erde beeinflusst.
Wo diese magnetische Barriere „undicht“ ist, sieht man an den Nord- und Südpolen die spektakulären Polarlichter, die sich als Vorhänge aus wogenden Lichttüchern am Nachthimmel bilden.
Wir haben also eindeutig eine vollkommen plausible Erklärung für den Rückgang der Gletscher, der nichts mit der Erwärmung der Atmosphäre zu tun hat.
Aber es gibt noch mehr! Der Rückgang einiger Gletscher und das Abschmelzen der Eisschilde haben einen enormen archäologischen Gewinn mit sich gebracht.
Durch das schmelzende Eis sind Tausende von antiken Artefakten freigelegt worden, die für Historiker und Archäologen eine wahre Fundgrube darstellen. So wurden beispielsweise in den Rocky Mountains und im kanadischen Yukon 10.000 Jahre alte Speerwerferpfeile (Atlatl) gefunden.
In einem norwegischen Gebirgspass wurden intakte Pfeile entdeckt, die auf ein Alter von 3.000 bis 4.000 Jahren datiert werden. Sie haben Quarzit-Pfeilspitzen, die mit Tiersehnen und Birkenrindenleim befestigt sind. In Norwegen wurde zudem ein 1.700 Jahre alter Schuh im römischen Stil gefunden. Im Schnidejoch in den Schweizer Alpen wurden Lederhosen, Schuhe und Pfeile aus Birkenrinde gefunden, die auf die Zeit zwischen 3.000 und 4.000 v. Chr. zurückgehen.
Die Liste ließe sich fortsetzen, doch sie zeigt, dass es dort in der Vergangenheit – etwa vor 1.700, 3.000 und 10.000 Jahren – keine dicke Eisdecke gab. Dies deutet darauf hin, dass Eisdecken und Gletscher in der Vergangenheit regelmäßig entstanden und wieder verschwunden sind. Diese Veränderungen in der Vergangenheit hatten sicherlich nichts mit industriell erzeugtem Kohlendioxid zu tun.
Sie lassen sich jedoch mit der magnetischen Aktivität der Sonne in Verbindung bringen.
Link: https://www.cfact.org/2026/06/06/glaciers-have-advanced-and-retreated-before/
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Blog comments
Wer bestreitet eigentlich…
Wer bestreitet eigentlich das es auch früher schon immer Eiszeiten mit niedrigem Meeresspiegel und Warmzeiten mit hohem Meeresspirgel gegeben hat ?
Es gehört zum etablierten Schulbuchwissen welches niemand bestreitet.
In den Warmzeiten schmolzen die Gletscher in den Hochgebirgen und das Packeis auf dem Festland mit dem Ergebnis , das der Merespiegel bis zu 80 m höher lag als heute.
Und in den Kaltzeiten umgekehrt, der Meeresspiegel lag schon 100 m unter dem Niveau von heute.
Der eigentliche Streit geht doch um die Geschwindigkeit all dieser zu beobachtenden Umwelt-Änderungen.
Man deutet es als überwiegend menschenverursacht, hauptsächlich durch die massenweise Verbrennung fossiler Brennstoffe (Öl, Kohle, Gas).
Die Messwerte deuten jedenfalls klar in diese Richtung.
Überzeugend finde ich das Argument, das heutige fossile Verbrennungsabgase kein C14 enthalten, da dieses Isotop des Kohlenstoffs C im Laufe der Jahrmillionen zerfällt.
Gegen diese Argumentation hat es CFACT schwer.
Zu offensichtlich ist deren Favorisierung des alten Energiesystems Fossil+Uran.
Der alte Macht- und Interessenpoker zwischen Alt (konventionell fossil+Uran) und Neu (Eneregiewende).
MfG, HPK
Letzter Temperaturanstieg
Seit ca. 1980 wird die Temperatur der Erdoberfläche systematisch täglich mit Satelliten gemessen. Was gemessen wird, ist die Spektralverteilung der Infrarotrückstrahlung, welche die Temperatur bestimmt. Gleichzeitig vermessen diese Satelliten auch den Bewölkungsanteil der Erde. Man hat festgestellt, dass die Bewölkung seit 40 Jahren allmählich abgenommen hat. Der Grund dafür liegt im Rückgang der Aerosole, weil schon in den 70ern schwefelhaltige Schiffsdiesel und schwefelhaltige Kerosine für Flugzeuge verboten wurden. Auch der Feinstaub ging zurück. Damit ging auch die Wassertröpfchenbildung in der Wolkenbildung zurück. Der Rückgang der Bewölkung erklärt etwa 0,8 °C des Temperaturanstiegs der letzten 40 Jahren. Das kann man ziemlich genau aus den Messdaten errechnen. Ob oder wie dann die übrigen 0,2 °C noch vom CO2 kommen, hat bisher noch niemand erklärt. Da bleibt nicht mehr viel übrig für die gehirngewaschenen ideologisierten Klimalügner und Klimaspinner. Die Gletscher würden auch ohne CO2-Anstieg abschmelzen, wie schon früher. Sehr interessanter Artikel von der Redaktion ...
Sie kennen doch bestimmt die…
Sie kennen doch bestimmt die weltweiten NASA-giss Daten.
Wie erklät´ren Sie denn die bei fast jeder Stichprobe unter den über 10.000 Messtationen weltweit sich abzeichnende weltweite Erderwärmung ?
Und das hat es in dieser Geschwindigkeit früher auch schon gegeben ?
Mir ist die Erklärung über die massenhaften fossilen Verbrennungsabgase da überzeugender.
MfG, HPK
Messdatenmanipulation
Die Temperaturdaten der Messstationen auf der Erdoberfläche wurden manipuliert oder es wurde falsch gemessen.
Abgesehen davon wird falsch gemessen. Stationen, die früher ausserhalb von Städten lagen, liegen nun in Städten oder inder Nähe von Gebäuden oder in der Nähe von Alphaltflächen. Ausserdem wurden die alten Temperaturmessgeräte ausgetauscht.
Die GISS-Daten und die RSS-Daten sind da weit zuverlässiger, da sie nicht durch Veränderungen der Umgebung durch den Menschen beeinflusst werden.
Es geht nur um Begründung von Abzocke.
Würden unsere schwachsinnigen räuberischen Politiker und die vielen Klima-Spinner weniger dumm ausatmen, ginge es uns besser. Würden diese Politiker auch noch ganz verschwinden, könnten wir das -1,5° Ziel bequem erreichen.
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