Umfrage zeigt sinkende Zustimmung für Präsident Trump vor den Midterms

Mehrheit der US-Wähler sieht Trumps Iran-Krieg als Fehler

Eine neue Umfrage der Financial Times offenbart deutliche Skepsis in der amerikanischen Bevölkerung gegenüber dem Krieg mit dem Iran. Demnach halten 58 Prozent der registrierten Wähler den Konflikt unter Trump für zu teuer im Verhältnis zu den erreichten Zielen.

Donald Trump und Benjamin Netanjahu


Die von der Forschungsfirma Focaldata durchgeführte Umfrage macht klar, dass der Krieg bei vielen Amerikanern auf Ablehnung stößt. 

Nachwievor Mehrheit der Amerikaner gegen Iran-Krieg

58 Prozent der registrierten Wähler halten den Krieg für zu teuer im Verhältnis zu den erreichten Zielen. 44 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die USA durch den Konflikt sogar geschwächt aus ihm hervorgegangen sind. Nur 31 Prozent sehen eine Stärkung der amerikanischen Position. Besonders kritisch wird die finanzielle Belastung gesehen. Das Weiße Haus hatte vom Kongress zusätzliche Milliarden für die Kriegsausgaben gefordert.

Die Umfrage kommt zu einem sensiblen Zeitpunkt. Nur wenige Monate vor den Kongresswahlen im November drückt das Thema die Beliebtheitswerte des Präsidenten. Trumps Zustimmung liegt laut der Erhebung bei lediglich 36 Prozent. Besonders unabhängige Wähler zeigen sich unzufrieden.

Politische Konsequenzen für die Republikaner

Das Ergebnis könnte für die Republikaner bei den Midterm-Wahlen problematisch werden. Viele Wähler verbinden den Krieg mit steigenden Kosten und Unsicherheiten in der Region. 

Kritiker werfen der Regierung vor, die Ziele des Einsatzes nicht klar genug kommuniziert zu haben. Trump selbst verteidigt die Militäraktion als notwendig gegen die Bedrohung durch den Iran.

Wie sich diese Stimmung bis November entwickelt, dürfte maßgeblich über den Ausgang der Kongresswahlen entscheiden.

Sven von Storch

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Kommentare

M.a.W. 42% der Amerikaner sind verblödet genug, um das von Israel initiierte Engagement der USA gegen den Iran richtig zu finden.

Aber: kehren wir vor der eigenen Tür! Wenn man seit langem die Civey-Umfragen verfolgt hat, kann man nicht verleugnen, daß auch bei uns vielzuviele Befragte keine klare Haltung gegen die teure deutsche Einmischung im Ukraine-Krieg einnehmen.

Fehlt es wirklich schon so weitgehend an natürlicher Intelligenz? Oder werden solche Befragungsergebnisse zwecks Meinungsmanipulation frisiert?

Einen grundlosen ANGRIFFSkrieg lediglich als einen FEHLER zu bezeichnen statt als ein VERBRECHEN, zeugt wahrscheinlich auch davon, dass die Amerikaner gar nicht wissen, was KRIEG ist und bedeutet mit allen seinen Grausamkeiten, seinem Elend und der Verzweiflung des Volkes! Denn sie haben ja SELBST (bisher) NIE einen Krieg am eigenen Leib erlebt/erleben müssen. Deren Kriege fanden ja stets in anderen Ländern, auf fremdem Boden statt.

Das, was die Amerikaner im eigenen Land "erlebt" bzw. begangen haben, war zuerst die Ermordung, der Genozid an der indigenen Bevölkerung, um dieser ihre Gebiete rauben und sich ausbreiten zu können. Und später haben die sich dann untereinander bekriegt - die Nordstaaten gegen die Südstaaten. Als das erledigt war, sind sie später in die Welt "hinausgezogen", um dort die gleichen oder ähnliche Verbrechen zu begehen - bis heute!

UND, bisher waren ja auch die Kriege, die die USA stets außerhalb begangen haben, immer erfolgreich, weshalb das amerikanische Volk diese Kriege NIE verurteilt hat. Und deshalb auch NIE gejammert wurde. Jetzt beim Iran ist das zum ersten Mal anders, weil sich dieses Land nicht einfach so erobern lässt, sondern sich massiv zur Wehr setzt. DAS ist NEU für die Amerikaner - zumindest, was den Nahen Osten betrifft, wo es den Amis stets um Rohstoffe ging und geht. Diese Niederlage beginnen die Amerikaner nun zu kritisieren und diesen Krieg DESHALB als FEHLER zu bezeichnen. 

Wäre der Iran in einem Handstreich erobert und besetzt worden und sofort eine von den USA eingesetzte Marionettenregierung installiert, dann würde jetzt wahrscheinlich kein einziger Amerikaner murren.

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