Orwell läßt grüßen: Ab heute werden wir von unserem eigenen Auto kameraüberwacht

Automatische Notbremse, Konzentrationswarner: EU verschärft Kontrollvorgaben bei Neuzulassungen

Neuzugelassene Fahrzeuge müssen jetzt Kamerasysteme an Bord haben, die die Augenbewegungen des Fahrers im Sekundentakt erfassen. Sobald das System eine Ablenkung registriert, gibt es Warnsignale, die den Fahrer zurück auf die Straße lotsen sollen.

Orwell läßt grüßen: Ab heute werden wir von unserem eigenen Auto kameraüberwacht


Was als Hilfe gegen Unfälle verkauft wird, bedeutet in der Praxis, dass das Auto ständig mitliest, wohin der Blick geht. Der Fahrer sitzt nicht mehr nur am Steuer, sondern unter ständiger Beobachtung durch die eigene Technik.

Automatische Notbremse für Fußgänger und Radfahrer – Pflicht ab sofort

Alle neuen Pkw, Kleinbusse, Linienbusse und Lastwagen ab 3,5 Tonnen müssen künftig in der Lage sein, automatisch zu bremsen, wenn Fußgänger oder Radfahrer plötzlich vor das Fahrzeug geraten. Das System greift ein, ohne dass der Fahrer etwas tun muss. Gleichzeitig schreibt die Regelung ein neues Bremslicht vor: Bei einer Vollbremsung ab 50 km/h blinkt es statt nur rot zu leuchten. Die Absicht ist klar – nachfolgende Fahrer sollen früher gewarnt werden. Doch die Technik, die das auslöst, bleibt fehleranfällig.

Spur halten und Tempo kontrollieren – auch bei älterer Lenkung

Neben der Notbremse müssen Hersteller jetzt Spurhalteassistenten einbauen, die das Fahrzeug auch bei hydraulischer Servolenkung in der Spur halten. Zusätzlich sind Systeme vorgeschrieben, die das Tempo überwachen und bei Bedarf eingreifen. Das Auto übernimmt zunehmend Aufgaben, die früher allein beim Fahrer lagen - mit entsprechender Störanfälligkeit, die unangenehme Situationen im Straßenverkehr produzieren, beispielsweise durch unvermitteltes Bremsen eines vorausfahrenden Fahrzeugs, weil es sich einem Zebrastreifen nähert oder durch eine Tempolimit-Zone.

Plötzliche Bremsungen aus dem Nichts – und die Unfälle, die dadurch entstehen

Autofahrer berichten, wie diese störanfälligen, hypersensiblen Assistenzsysteme selbst akute Gefahrensituationen produzieren: Beispielsweise, wenn der Wagen unvermittelt selbstständig in die Bremse geht, weil die Sensoren ein Hindernis zu erkennen glauben, das gar keines ist. 

Niedrig fliegende große Vögel, Schatten auf der Fahrbahn oder andere harmlose Reize reichen aus, um eine Notbremsung auszulösen. Die Folge sind mindestens Auffahrunfälle: Das vordere Fahrzeug stoppt abrupt, der nachfolgende Fahrer hat keine Chance, rechtzeitig zu reagieren.

Die nächste Stufe der Kontrolle – und was schon seit letztem Jahr gilt

Die aktuellen Vorgaben sind Teil einer schrittweisen Verschärfung, die seit 2022 läuft. Bereits im Juli 2024 mussten Neuwagen ein System haben, das selbst bei einer Überschreitung der Geschwindigkeitsbegrenzung um nur einen Kilometer pro Stunde warnt. Gleichzeitig wurde der Spurhalteassistent zur Pflicht. Jetzt folgt die nächste Welle: mehr Sensorik, mehr automatische Eingriffe, mehr Überwachung. Was als Sicherheitsmaßnahme beginnt, entwickelt sich zu einer permanenten technischen Präsenz im Cockpit.

Was bleibt, ist die Frage, wie viel Kontrolle ein Fahrzeug über seinen Fahrer haben darf, bevor Sicherheit in Bevormundung umschlägt und Assistenzysteme sehr viel mehr Schaden als Nutzen anrichten. 

Sven von Storch

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Kommentare

Je mehr Kontrolle, um so besser! Schließlich ist jeder Autofahrer ein potentieller Schwerverbrecher. (Ironie aus.)

Das Problem bei der ganzen Überwachungstechnik ist, dass die Autos oft gar nicht erst losfahren. Deshalb überlege ich, ob ein Mofa mit 25 km/h nicht sinnvoller ist. Damit kann man schnell mal rechts ran fahren und ein bisschen schreien. Außerdem fällt die KFZ-Steuer weg. Auf den schlaglochübersäten Buckelpisten kann man eh nicht schneller fahren.

Else Schrammen

07.07.2026 | 17:05

Jetzt wissen wir auch, warum Zensur-Uschi jedesmal soooonen Herpes kriegt, wenn sie an "alte" Autos nur denkt. Da kann keiner mitlesen, mitdenken, mitfahren, oder der Kiste mal eben den Saft abdrehen und zum Stillstand bringen. Und das Urselchen hat weiteres tolles Spielzeug (Jo, ist denn jetzt schon Weihnachten?). Wir werden jeden Tag durchsichtiger!

Da kauft man sich doch lieber einen Gebrauchten!

Ist das der nächste Todesstoß gegen die deutsche Autoindustrie?

Irrsinn hoch drei - nur noch überboten durch das Selbstbestimmungsgesetz!

facherfahrener

07.07.2026 | 23:10

Ich habe schon vor vier Jahren so ein sch.... Auto zurück gegeben, und fahre wieder Autos das meine

Grundrechte respektiert und ich das Auto fahre.

Diese linksgrüne ......... sollte gar kein Führerschein besitzen. Wer nicht selbst einparken u.a. kann

sollte zu Fuß gehen.

Meine Lösung war einfach - keine neuen Autos mehr kaufen !!!

Wozu braucht man Smartphone - telefonieren , mit anderen sprechen 

Bargeldlos zahlen - man übergibt anderen die Überwachung seines Geldes. Ich erlebe immer wieder, das die Karten/Handys nicht funktionieren, und man geht ohne Brötchen nach hause.

Juristisch gesehen kann das Auto nicht Haften - Haften tut der Fahrer ohne Handlungsfreiheit.

Die EU löst keine Probleme, die EU ist das Problem -H.M. Broder

Die EU ist eine diktatorische Riesenkrake - Facherfahrener

Aber diese "diktatorische Riesenkrake" wird ferngesteuert von den US/GB-Globalisten - und die bestimmen immer alternativloser, was die EU zu tun und zu lassen hat.

Krassestes Beispiel sind die Schikanen der EU gegen Russland und die Milliardenopfer für die Ukraine. Beides bringt nicht nur keinerlei Nutzen für die Mitgliedsländer, sondern schadet ihnen massiv.

Lieber Werner Hill, vielen Dank für den Hinweis auf die Globalisten, aber m. M. nach ist die EU ein

globalistisch gesteuerte Riesenkrake.  WER die OBERKRAKE ist - folge dem Geld. Ein

Schneeballsystem wie im Buche.  JA die Ukrainer - sind ja unsere Freunde die die D/EU Demokratie

für uns gegen die Bösen RU die der Oberkrake durch die Bodenreform Land genommen hat.

Ist das Auto 30 Jahre alt und noch in Schuss kann es ein H-Kennzeichen ktiegen. Dann kostet die Steuer unter 200 Euro, egal wieviel PS es hat.

Mein Auto ist 24 Jahre alt und ich bin sehr glücklich damit. Kein tüttüt hier und tüttüt da, kein "lass dieses", kein "tu jenes" :-)

Spurhalteassistent: Früher dachte ich bei Meldungen wie "aus unerklärlichem Grund in den Graben oder in den Gegenverkehr gefahren" sofort: klar, mit Smartphone hantiert. Seit ein paar Jahren weiß ich es besser: Jemand Betroffenes schilderte mir, wie sein Auto auf gerader Strecke plötzlich ungebremst rechts abbog, obwohl da gar keine Straße war. Es rauscht in ordnungsgemäß am Straßenrand geparkte Autos. Fahrer erschrak heftigst und riss das Steuer nach links. Damit übernahm ER wieder die Gewalt über das Auto und es rauschte in den Gegenverkehr. Nagelneues Auto Schrott, Fahrer in der Klinik.

Riesige Displays am Armaturenbrett: In meiner alten Karre greife ich ohne die Augen von der Straße zu wenden blind nach den Knöpfen, wenn ich etwas einstellen oder einschalten will. Auf die Displays muss man aber SCHAUEN, wenn man da wie auf einem Smartphone herumwischen und das passende Icon suchen und drücken muß. Derweil fährt das Auto viele Meter weit unkontrolliert.

Außerdem hemmen diese leuchtenden Displays - auch im gedimmten Zustand - nachts die Sicht nach draußen. Ergebnis: Fußgänger und Radfahrer werden leicht übersehen.

SUV: Seit die Autos immer größer und schwerer werden, müssen auch die A-Säulen immer dicker werden und verdecken beim Abbiegen sogar mehrere Fußgänger auf einem Zebrastreifen zum Beispiel. 

Ich liebe meine alte Daimler A-Klasse und würde da sogar einen neuen Motor, ein neues Getriebe und eine neue Kupplung einbauen lassen, um das Ding weiter fahren zu können!!

Die Autoindustrie konstruiert teilweise an den Bedürfnissen vorbei. Mittlerweile konnte ich bei Minus 20Grad beobachten, dass die Autos reihenweise vor den Garagen parkten, weil sie aufgrund der Breite nicht mehr hineinpassen. Und selbst der E-Polo ist gegenüber dem Vorgängermodell wieder breiter geworden.

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