Deutschlands stiller Wirtschaftsinfarkt

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Einführung

Der Industriestandort Deutschland stirbt ab, wie eine welkende Pflanze. Die großen Unternehmen verlagern ihre Produktion ins Ausland. Der Trickle-down-Effekt lässt die Zweige absterben: die Zuliefererindustrie, die mittelständischen Betriebe, die Familienbetriebe, die Bürger, die Kommunen.

Das Schicksal des Ruhrgebietes, das nach dem Rückgang der Schwerindustrie von Industrieruinen übersät ist und dessen Städte verwahrlosen, droht jetzt vielen anderen Gebeiten Deutschlands. 

Baden-Würtemberg: Vom Musterländle zum Sorgenkind?

Nehmen wir als Beispiel die Lage in Baden-Württemberg, dem einstigen Musterländle. Die einst reiche Region Stuttgart ist in Sorge, denn sie ist von einer strukturellen Krise der Automobilindustrie geprägt. Die Probleme bei Mercedes-Benz (Daimler) und Porsche wirken sich stark auf Zulieferer (Bosch, Mahle, ZF etc.) und die Kommunen aus. Die Krise ist nicht nur konjunkturell, sondern strukturell. 

Viele badische und württembergische Städte und Gemeinden leben stark von der Gewerbesteuer der Autohersteller und Zulieferer. Doch diese Einnahmen sind massiv eingebrochen.

Stuttgart: Von der Stadt der reichen Bürger zur Stadt der Haushaltsdefizite

Die größte Stadt in Baden-Württemberg ist auch ein Vorreiter hinsichtliche der neuen Probleme. Die Gewerbesteuer Stuttgarts ist von ca. 1,2–1,3 Milliarden Euro (2024) auf ca. 750 Millionen Euro (2025) gesunken. Das ist ein Rückgang um rund 40–50 Prozent. Bis 2027 fehlen Hunderte Millionen Euro. 

Und nun? Schulden und Steuern müssen her! Die Stadt plant Sparmaßnahmen, Kredite, mögliche Gebührenerhöhungen und eine Erhöhung des Gewerbesteuer-Hebesatzes (erstmals seit 25 Jahren). Es gibt Haushaltsdefizite im hohen dreistelligen Millionenbereich.

Auch die kleinen Städte Baden-Württembergs sind betroffen

Das Herz von Mercedes ist in Sindelfingen, den dort ist das große Werk. Die Stadt ist extrem von der Krise betroffen. Die Gewerbesteuer dort ist von 251 Millionen auf 43 Millionen Euro zurückgegangen. Das entspricht einem Rückgang um ca. 83 Prozent. Nun droht eine Haushaltssperre, denn Sindelfingen steckt tief in den roten Zahlen.

Ein anderes wichtiges Daimler-Werk befindet sich in Rastatt, dem schönen badischen Barockstädtchen zwischen Baden-Baden und Karlsruhe. Dort ist die Gewerbesteuer von ca. 90 Millionen Euro auf etwa ein Drittel (ca. 30 Millionen Euro) eingebrochen. Es gibt fast keine Einnahmen vom größten Steuerzahler mehr. Nun muss die Stadt bei öffentlichen Einrichtungen sparen..

Nehmen wir als anderes Beispiel den Porsche-Entwicklungsstandort Weissach. Dort gab es einen Rekord-Rückgang um bis zu 93 Prozent (und zwar von 56,7 auf 3,9 Millionen Euro). Und die Lage vor Ort wird sich weiter verschärfen. Denn bei Porsche stehen weitere Stellenstreichungen auf dem Plan. Der Bürgermeister spricht jetzt von notwendigen Sparmaßnahmen.

Man könnte die Liste endlos fortführen. Denn ähnliche Effekte gibt es in Heilbronn, Ludwigsburg, Waiblingen, Esslingen, Reutlingen und anderen Orten mit starker Autoabhängigkeit. In der Region Stuttgart hängen ca. 240.000 Jobs (fast jeder fünfte) am Auto.

Nun kommt die Kette der Kurzzeitfolgen und Langzeitfolgen

Baden-Württemberg leidet unter dem Stellenabbau. Ein klassischer Arbeiter bei Mercedes war immer ein zuverlässiger Steuerzahler und Konsument (sofern er nicht für eine Leiharbeiterfirma arbeitete).

Laufende Programme bei Mercedes (Abfindungen, Einsparungen von Milliarden), Porsche (Wegfall tausender Jobs), Bosch (über 20.000 weniger Mitarbeiter bis 2030), Mahle, Dürr, ZF und anderen Zulieferern sorgen für einen Anstieg der Arbeitslosigkeit.

Die Folgen können wir uns ausmalen: Weniger Konsum (Einzelhandel, Gastronomie), Verunsicherung bei Beschäftigten, weniger Investitionen, weniger Steuereinnahmen, weniger öffentliche Ausgaben. Am Ende droht Teilen Baden-Württembergs das Schicksal des Ruhgebietes.

In anderen Regionen Deutschlands sieht es nicht besser aus

Stadtstaaten wie Bremen oder Berlin hänge sowieso am Tropf des Bundes. Niedersachsen leidet unter der Krise bei Volkswagen. Deutschlandweit macht sich der Rückzug der Industrie bemerkbar.

Was nun? Worauf sollen wir setzen, wenn die Industrie schrumpft? Auf den Tourismus? Die meisten Touristen in Deutschland sind Binnentouristen aus dem Inland. Doch der ehemalige Mercedes-Arbeiter wird sich den Urlaub auf Rügen nicht mehr leisten können, ebensowenig wie der Mecklenburger sich die Reise in den Schwarzwald nicht mehr leisten kann, weil durch die Inflation die Hotel-, Reise- und Restaurantkosten gestiegen sind.

Wir haben einen negativen Trickle-down-Effekt

Es ist ein Infarkt in Zeitlupe. Das wirtschaftliche Herz Deutschlands, nämlich die Industrie, pumpt weniger. Damit fließt weniger Geld in die Zulieferer- und anderen Betriebe. Und schließlich leiden die Bürger und die öffentlichen Haushalte. Der Komsum bricht ein, der Wirtschafskreislauf erlahmt, ganze Regionen verarmen. Und der Bund hat keine ausreichenden Ressourcen einzugreifen, weil er sich für die Ukraine, für die militärische Aufrüstung und für die EU-Bürokratie verschuldet hat.

Irgendwann werden Baden-Württemberg und Bayern keine Ressourcen mehr haben, um Berlin zu finanzieren. Doch bis in der Hauptstadt die Krise wahrgenommen wird, ist Deutschland bereits am Ende.

Bis dahin wird die Wirtschaft weiter unter den hohen Steuer- und Abgabenlasten, EU-Auflagen, Bürokratie-Anforderungen, und astronomischen Energiekosten dahinsiechen.

Sven von Storch

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Blog comments

Wenn das Volk weiter schläft geht es auch weiter bergab. Ein Volk seit 70 Jahren im geistigen Delierium. Was erwartet man dann von ihm. Es hat diese Zustände gewählt und muß nun bezahlen. 

Besser kann dieser Artikel den Zustand des Landes nicht beschreiben. 

Der größte Fehler: die Wiedervereinigung. Der Westen hat halt nicht die Personalie einen funktionierenden Staat auf die Beine zu bringen. Hatte er in den letzten 1500 Jahren auch nicht.   Stattdessen Schmarotzer, Fabulierer und Möchtegerne.  Die Einheit war ein Schuss in den Ofen. Wie man sieht ist die westdeutsche Mißwirtschaft umfassender ruiniert als es die DDR_Mißwirtschaft war. Die Beutevereinigung hat den Niedergang des Westens nur um 30 Jahre verzögert. Die Besiedlung am Rhein durch Muslime zeigt  die Auflösung und wie weit der Austausch der Bevölkerung schon vorangekommen ist. Das Zentrum Deutschlands und damit auch Westeuropas manifestiert die Ziele der mulimischen Welt hier die Macht an sich zu ziehen und zu übernehmen. Und das alles durch eine Bevölkerung die keinerlei Werte mehr kennt und in Partylaune lebt. Gute Nacht Deutschland, deine Verwahrlosung ist unaufhaltsam! 

Die einzige Chance, AfD an die Macht!

Aber - was könnte man dagegen tun?

Z.B. Unsere Steuergelder umleiten in Infrastruktur und Bildung statt sinnlose (Über-)Rüstung, Rettung des Weltklimas oder Finanzierung des von den globalistischen Kriegstreibern gewollten Krieges in der Ukraine.

Und/oder Rückkehr zum Bezug billiger russischer Energie statt teurem US-LNG.

Und/oder Steuersenkungenen statt Grundsicherung für nicht Asylberechtigte oder gar für die Übernahme der Rentenverpflichtungen für die Ukrainer.

Vor allem diese Maßnahmen könnten auch wieder zu einer Aufbruchstimmung im Lande führen - aber mit unserer(?) derzeitigen von Deutschlandhassern dirigierten Regierung kann man nur davon träumen ...

 

 

Der einzige KRIEGSTREIBER in der Ukraine ist Vl. Putin. 

Damit hat er schon 1999 angefangen. Ist nach seiner Sprengung von drei Hochhaeusern in Moskau fuer die er tschetschenische Terroristen verantwortlich machte nach Tschetschenien rein, erobert, besetzt, annektiert, die Hauptstadt Grozny ausgeloescht und 160 000 getoetet.

2008 hat der das Selbe in Sued Ossetien und Abkazien wiederholt.

2014 ist er in den Donbas, wie zuvor erobert, besetzt, annektiert, ueber 14 000 ukr. Zivilisten und Soldaten getoetet. Meine Urlaubsinsel die KRIM nach einem FAKE  Referendum annektiert.

24.02.22 wie HITLER um 5.00 die gesamte Ukraine angegriffen. Ueber 1 Million eigene Tote und Verwundete.

Als KRIEGSVERBRECHER vom INTERNATIONALEM STRAFGERICHTSHOF zur  VERHAFTUNG an seine 192 Mitgliedslaender ausgeschrieben.

Blah-Blah-Blah.

Das ist exakt der BS, den die westliche Propaganda erfunden hat und die ganze Zeit erzählt. Sie sind extrem schlecht informiert.

Die Hochhäuser: Verlinken Sie mal auf einen glaubwürdigen Artikel?
Tschetschenien: Der Islamische Staat wollte dort das Kalifat errichten. Es gab einen Bürgerkrieg.
Die tschetschenische Regierung fragte bei der russischen Regierung um Beistand an.

Der wurde gewährt, aber anstatt einfach Truppen in den Kampf zu schicken, nahm Putin Kontakt mit den Rebellen auf und stellte sie vor eine Wahl: entweder sich ergeben und dafür volle Amnesie bekommen (in Absprache mit dem tschetschenischen Machthaber) oder aber die vollständige Vernichtung durch die russische Armee.
Der IS ergab sich, die Kämpfer bekamen Amnesie, viele blieben in Tschetschenien. Die Hardliner, die nicht aufgeben wollten, gingen nach Syrien usw. und gelangten zu Zehntausenden nach DE.

Vom Augenblick von Putins Eingreifen an gab es kaum noch Tote.

Ossetien und Abchasien, das ist der Georgien-Konflikt. Die Europäische Kommission hat 1/2 Jahr später in ihrem offiziellen Untersuchungsbericht darüber ausgesagt, dass "Georgien den Frieden gebrochen hat und die russischen Truppen erst 24 Stunden später eintrafen und den Konflikt zügig und unter Einhaltung der Menschenrechte beendeten".

Der Donbas, das erste Blut verschüttete die Ukraine, sie hat mit ihrer "Anti-Terror-Operation" das Feuer eröffnet. Bis dahin hatte es keinen toten gegeben.

Das Krim-Referendum, immer dieselben Lügen.
OSZE war eingeladen, aber die Ukraine verbot die Teilnahme. Damit die Wahlbeobachter zu Hause blieben und ab Tag 1 nach den Wahlen von "gefälschten Wahlen" sprachen – ohne je dagewesen zu sein. Beobachter aus 35 Ländern der Welt waren dort.

Dass das Ergebnis korrekt war, zeigte sich auch an den Ergebnissen eines Meinungsforschungsinstitutes, das von den USA den Auftrag bekam, die Leute zu befragen, um die Fälschung zu beweisen.
Die Ergebnisse, die sie in ihrer großangelegten Umfrage und den Interviews bekamen, die sie vollkommen unbehindert und unbeaufsichtigt durchführten, bestätigten die Wahlergebnisse sehr gut.

Und der UA-Krieg begann 2014, nicht 2022. Die UA hatte den ersten Schuss. Die Nazis sind in der UA, RU kämpft WIEDER gegen Nazis.

Last, not Least:
Hätte die UA keinen Krieg gewollt … warum hat sie dann 8 Jahre lang absolut nichts getan, um ihn zu verhindern, sondern im Gegenteil, immer wahrscheinlicher zu machen?

Eine gute Beschreibung. Was vielleicht fehlt ist die Feststellung, daß genau diese Exportindustrie hochpreisiger Verbrennerautos die Subventionen für Strom aus Wind, Solar und Biogas erst möglich gemacht haben. jetzt bleibt nur die Schuldenaufnahme durch die öffentliche hand, und diese macht genau davon reichlich Gebrauch!

Hans-Peter Klein

20.07.2026 | 12:09

Sie beschreiben die Wirkungen aus  Export-Einbruch, weniger Produktion, Stellenabbau, sämtliche Folgen daraus.

Aber Sie gehen nirgendwo auf die tieferen Ursachen ein:
Warum bricht der Export, das Herz der dt. Automobilindustrie,  so dramatisch ein ?

Jedenfalls nicht wegen der aktuellen deutschen Energiewende.
Die vorausgegangenen Strukturkrisen der Kohle-/Stahlindustie in Ruhrgebiet u. Saarland seit den 70ern hatten ebenfalls ganz andere Ursachen, da war Energiewende noch gar kein Thema. 

Wir beobachten einen  weltweiten Umbruch in sehr vielen traditionellen Industriebereichen.
Einseitige Schuldzuweisungen verdrängen die tieferen Ursachen der Probleme. Es wäre zu einfach alles auf die Energiewende zu schieben.

Zu den tieferen Ursachen zähle ich u.a. die geopolitischen Verwerfungen ums Öl, ums Gas, die die Energieversorgung verteuern und unberechenbar machen.

Zu den tieferen Ursachen zähle ich ebenfalls ein sich global änderndes Konsumverhalten, weg von verschwenderischem, zerstörerischem Konsum hin zu nachhaltigeren Konzepten in allen Konnsumbeteichen bis hin zur Energieversorgung.

Man sollte darüber zumindest sachlich diskutieren können. 
Die Zeit ist reif dafür.

MfG, HPK

@Der Industriestandort Deutschland stirbt ab

USA drin - Russland draußen - Deutschland unten - und die Diener der US-Besatzer setzen um - Deutschland soll ein Agrarland werden, ohne Industrie und keine Wirtschaftskonkurrenz mehr bieten.

Nun ja - in punkto Energie ist das Land inzwischen vollständig abhängig von den USA dank Der Grün-Roten Regimes und muß tun, was immer man aus USA verlangt - einschließlich Krieg gegen Russland und andere Plünder-Objekte !

Die Auflösung von "Volks"-Wagen verläuft quasi äquivaltent zur Auflösung des Volkes überhaupt. Die beiden anglo-griechischen Kommentatoren im zweiten Video hegen unüberhörbar Sympathie für Alice Weidel und die AfD, haben aber Bedenken, daß ein Sieg der AfD die globalistischen Strukturen, die in Deutschland installiert (und institutuonell fest etabliert) wurden, tatsächlich - zudem gegen den Brüssler "Wasserkopf" - auszuhebeln in der Lage sein wird, ohne selber zum Teil des Systems bzw von ihm absorbiert zu werden. Ihnen tut das Schicksal Deutschland hörbar leid.


https://www.youtube.com/watch?v=Szn21rTmmZQ
https://www.youtube.com/watch?v=GeEkzM7qQao

China schafft Deutsche Qualität zum halben Preis. Die Gewerkschaften waren zu gierig. 60.000 € als Schrauber am Band bei VW, Mercedes oder BMW sind halt echter Luxus, den sich bald nur noch Chinesen leisten können.

Wenn ich so etwas hier lese ... https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/wirtschaft/id_101356476/vor-landtagswahlen-im-osten-wirtschaft-warnt-vor-der-afd.html ... dann frage ich mich: Kann es denn noch schlimmer kommen?

Ein einst boomendes Land, die wirtschaftliche Zugmaschine Europas, bricht vor unser aller Augen zusammen. Die Altparteien, die alleinig für diesen Zusammenbruch verantwortlich sind, blöken in Gestalt ihrer Apparatschniks und Kalfaktoren gegen die AfD. Deren Meinung nach soll es also so weiter bergab gehen und damit immer schlimmer hier werden. Der Zahnfee (SPD), der offenbar nicht den Ernst der Lage begreift, ist es vollkommen egal, das die Leistungsträger scharenweise das Land verlassen und umgekehrt hier Ungebildete und Nichtstuer ins Land fluten. Kann es noch mehr Realitätsverweigerung in deren Kreisen geben? Wie hirntod muss man angesichts der tatsächlichen Lage da draußen sein, wenn man weiterhin konsequent die Realität verleugnet? Was ist mit diesen Leuten los? Ein Parasit im Hirn? Wer kann das alles noch schlüssig erklären?

Ein normaler Mensch müsste doch aus Selbsterhaltungstrieb längst handeln! Aber hier passiert nix! Die Regierung u. das Scheinparlament geht in die Sommerpause! Dieses Land löst sich auf und niemand interessiert sich dafür, außer der AfD! Müsste man nicht aus gesundheitlichen Gründen diese ganze Regierung in psychiatrische Einrichtungen einweisen? Es kann doch bei diesen Leuten, die hier völlig desorientiert einfach so weitermachen, etwas nicht ganz in Ordnung sein. Die dürfen nicht weiterregieren, die brauchen Hilfe. Sie können einfach nicht mehr richtig einschätzen, was normal, vernünftig und notwendig ist. Und genau das kostet jeden Tag erneut Menschenleben und Milliarden!

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