Wirtschaftskrise ohne Ende

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Einführung

Der Iran-Krieg und die Zuspitzung im Nahen und Mittleren Osten hat zu einer Krisen-Spirale geführt. Es ist kein Ende in Sicht. Nun wird auch der Zugang zum Roten Meer gestört. Es zeigt sich die Achilles-Ferse der Globalisierung.

Neben der Straße vorn Hormus, durch welche die Öltanker immer noch nicht in größerer Zahl fahren können, wird auch der Eingang zum Roten Meer an der Meerenge vom Bab el-Mandeb zum größeren Problem. Denn im Jemen sitzen die vom Iran gestützten Houthi-Rebellen.

Diese beschießen in letzter Zeit wieder verstärkt Öltanker auf dem Weg ins Rote Meer. Damit ist nun eine zweite wichtige Wasserstraße betroffen. Denn durch das Rote Meer und anschließend den Suezkanal fahren auch die großen Container-Schiffe mit den Produkten aus Asien für Europa.

Für Europa wird dies mittelfristig Probleme bereiten. Denn wir haben zu viel Industrie ausgelagert. Ein großer Teil unserer Industrieunternehmen braucht Produkte aus Asien. Manchmal scheitern Produktionsketten an einem wichtigen Element, das importiert werden muss.

Globalisierung wird zunehmend zum Problem

Je mehr Produktion ausgelagert ist, desto schwieriger werden die wirtschaftlichen und industriellen Prozesse in Europa, wenn die Handelsketten unterbrochen sind. Jede Krise, jeder lokale Krieg, jede Sanktion kann sich global auswirken. 

Für Wirtschaftsunternehmen in Europa wird es immer schwieriger zu planen. Für Investoren wird es ebenfalls immer unsicherer. Man hat sich den weltweiten Problemen ausgeliefert.

Wir brauchen mehr lokale Konzentration, um vom Weltgeschehen unabhängiger zu werden.

Doch das Gegenteil ist der Fall. Wenn beispielsweise die BASF, die als Chemie-Industrie die Grundstoffe herstellt, die alle anderen Industrien für ihre Produktion brauchen, ihre Produktion vermehrt nach China auslagert und dann die Handelswege unterbrochen sind, dann bedeutet dies, dass deutsche Industrieunternehmen ihre Produktion unterbrechen müssen.

Der Überblick ist verloren gegangen. Dennoch sorgt unsere Politik dafür, dass immer mehr Produktion ins Ausland verlagert wird. 

Das wird noch ein schlimmes Ende nehmen.

Sven von Storch

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Blog comments

Hans-Peter Klein

23.07.2026 | 17:42

Wirtschaftskrise:

Das die Wirtschaftskrise Nicht (!) auf die Energiewende zurück zu führen ist hat folgende Gründe :
- Es ist eine mindestens europaweite, gar weltweite Krise in nahezu allen Industrieländern, unabhängig des deutschen Weges.

Energiekrise :

- speziell die Energiekrise betrifft unmittelbar alle Fossilen Primärenergien, für jedermann an den unkalkulierbaren  Preissprüngen an den Tankstellen abzulesen, an den hohen Gaspreisen und mit diesen an den zu hohen Strompreisen, für die zunächst und als erstes die hohen Gaspreise verantwortlich sind.

Enegiewende:

- die Erneuerbaren wirken sogar entlastend auf die gegenwärtige Energiekrise, sie ersparen uns Importe und Verluste bei den Fossilen in gigantischen Größenordnungen. Hinzu kommen die vermiedenen Umweltverschutzungen durch hochtoxische Verbrennungsabgase aus sämtlichen Schloten, Schornsteínen und Auspuffen der zivilisierten Welt.

Exporteinbruch:

- Wenn die Exporte der Automobindustrie einbrechen, so liegt es nicht an der hiesigen Energiewende, sondern weil die alten Absatzmärkte einbrechen. 
Warum wohl ?
Welchen Sinn ergäbe es hier munter auf Halde zu produzieren, nur damit die Fließbänder laufen.

Kriegsgefahr :

- die steigende Kriegsgefahr wird durch  das alte Energiesystem Fossil+Uran massiv befeuert, es sind seit der Industrialisierung  klassische Kriegsenergien. 
Auch hier wirkt die Energiewende deeskalierend, stabilisierend, kriegsvermeidend.

Atomkraft :

- Atomkraftwerke helfen in der gegenwärtigen Energiekrise so gut wie gar nicht, sie liefern "nur" simple Grundlast, gefragt ist aber flexible Regelenergie bis hin zu kurzfristigen Leistungsspitzen. 
Frankreich steht mit seinen 70% AKWs keinesfalls besser da, da dort alles über die zentrale EDF läuft ist das franz. Stromsystem staatl.  hoch subventioniert..

MfG, HPK

Den weltmachtgierigen Globalisten soll's recht sein: je anfälliger die Weltwirtschaft und je ärmer die Menschen, desto mehr wächst ihre Macht und desto leichter lassen sich die Menschen im Great Reset versklaven.

Theoretisch wäre es ja ideal, wenn jedes Land vor allem das produzieren würde, was es besser und billiger als alle anderen liefern kann. 

Da müßten aber erst menschlicher Egoismus, sowie Bosheit und Gier abgeschafft werden.

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