Eine Untersuchung von Price Waterhouse Cooper (PWC) kommt zu dem vernichtenden Ergebnis, dass die Produktion von Stahl in Deutschland unter den heutigen und absehbaren Rahmenbedingungen in keinem realistischen Szenario mehr rentabel sein wird. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache – und sie belasten nicht nur einzelne Unternehmen, sondern die gesamte industriepolitische Glaubwürdigkeit des Landes.
Wasserstoffträume treffen auf knallharte Marktrealität
Die Umstellung von klassischen Hochöfen auf wasserstoffbasierte Verfahren wurde als historischer Durchbruch gefeiert. Deutschland sollte Vorreiter eines klimafreundlichen Stahls werden, der weltweit Maßstäbe setzt. Doch die entscheidende Voraussetzung blieb von Anfang an ungeklärt: Woher soll der benötigte grüne Wasserstoff in ausreichender Menge und zu wettbewerbsfähigen Preisen kommen? Ohne diese Grundlage bleibt die teure Technologie ein kostspieliges Experiment. Wer hier mit Milliarden an öffentlichen Geldern hineingeht, finanziert keine Zukunft, sondern verlängert lediglich den Abschied von einer einst starken Branche.
Energiepreise und Zertifikate als tödliche Kostenfalle
Stahl ist ein Massenprodukt, das im globalen Wettbewerb steht. Wer in Deutschland die höchsten Industriestrompreise der westlichen Welt zahlt, CO2-Abgaben weiter steigen lässt und Genehmigungen über Jahre verzögert, darf sich über das Ergebnis nicht wundern. Gleichzeitig setzt man auf einen Energieträger, der schlicht nicht in der nötigen Menge verfügbar ist. Der asiatische Markt produziert bereits mehr als die Hälfte des weltweiten Stahls zu Konditionen, die hiesige Werke nie erreichen werden. Grenzausgleichsmechanismen und Schutzzölle ändern daran wenig – sie verteuern lediglich den Stahl für nachfolgende Branchen und gefährden damit Arbeitsplätze im Maschinenbau, der Autoindustrie und dem Bauwesen.
Subventionen als teure Lebensverlängerung statt Strukturpolitik
Milliardenbeträge flossen in Projekte, die als Leuchttürme der Transformation präsentiert wurden. Doch wer eine Industrie stützt, deren Geschäftsmodell laut der Analyse von Price Waterhouse Cooper (PCR) in sämtlichen denkbaren Zukunftsszenarien unwirtschaftlich bleibt, betreibt keine nachhaltige Industriepolitik. Es ist Sterbehilfe auf Raten, finanziert aus Steuermitteln. Die Haltung, Probleme irgendwie schon zu lösen, hat sich in den vergangenen Jahren bei mehreren Großprojekten wiederholt – und endete stets mit höheren Kosten für die Allgemeinheit.
Neue Regierung, altes Muster: Noch mehr Geld statt klarer Bilanz
Statt einer nüchternen Bestandsaufnahme folgt die bekannte Reaktion: zusätzliche Schulden, weitere Sondervermögen und die Verankerung ambitionierter Klimaziele. Der größte Kreditrahmen der Nachkriegszeit wird aufgespannt, obwohl zuvor Schuldenbremse und solide Haushalte versprochen worden waren. Die Folgen tragen nicht die Entscheidungsträger, sondern Arbeitnehmer, Sparer und mittelständische Betriebe – über höhere Steuern, Abgaben und eine Inflation, die schuldenfinanzierte Programme so sicher nach sich ziehen wie Feuchtigkeit den Rost.
Am Ende bleibt eine bittere Erkenntnis: Eine Politik, die Ideologie über den Taschenrechner stellt, kann Märchen erzählen. Die Realität der Zahlen, wie sie Price Waterhouse Cooper (PCR) vorlegt, lässt sich jedoch nicht wegsubventionieren.


Kommentare
Wenigstens die Abschaffung…
Wenigstens die Abschaffung Deutschlands als erfolgreiches Industrieland kommt gut voran.
Und wirklich wichtig ist nur die Erreichung unserer(?) Klimaziele - sei es durch grünen Wasserstoff oder durch Aufgabe der deutschen Stahlproduktion ...
Wozu wird Stahl gebraucht?…
Wozu wird Stahl gebraucht? Der wird dann halt klimaneutral importiert. Wieder mal ein Erfolg der Klimamafia!
... „Die deutsche…
... „Die deutsche Stahlindustrie steht vor einem wirtschaftlichen Abgrund, den keine Subvention der Welt mehr überbrücken kann. Was lange als Zukunftsversprechen verkauft wurde, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als reines Wunschdenken“ ...
Was allein an der wohlhabenden Gesellschaft liegt https://www.instagram.com/reel/DaTiMxXjkTZ/?hl=de, die zu faul ist zu arbeiten und Deutschland nach 16 Jahren göttlichem(?) Diktat - und einigen Tagen unter Ole - neu aufzubauen ist??????? https://www.instagram.com/reel/DTniHnLCb7o/?hl=de
Das ist gewollt - Deutschland wird abgewickelt!
Nicht nur die Stahlproduktion, alle großen Industriezweige gehen entweder ins Ausland oder melden hier Insolvenz an. Es ist ja jetzt längst spürbar. Wenn ich Materialien für mein Hobby übers Netz bestelle, weil es physische Händler nicht mehr gibt, sehe ich anhand der Lieferzeiten und Produktmerkmale, dass 90% alles aus dem Ausland kommt. Interessant ist der Trend, Bürofirmen, die nur vorgeben, "aus heimischer/deutscher Fertigung", sind in Wahrheit nur Händler, die das Zeug aus dem Ausland einkaufen und hier unter deutschen Firmennamen verkaufen. Das Land hat fertig.
Dahinter stehen die Globalisten und der US-Deep State - schon jetzt kommen viele Anlagen, Geräte oder Materialien aus den USA oder hier ansässige Firmenvertretungen, die in der Hand der Amis sind.
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