Nächste Lüge aufgeflogen: Merz wollte 5 Milliarden beim Bürgergeld einsparen

Kosten für Bürgergeld schnellen um 5 Milliarden Euro nach oben

Die Kosten für die Grundsicherung liegen in den kommenden Jahren 5,35 Milliarden Euro höher als zuvor geplant. Das ergibt sich aus internen Berechnungen der Bundesregierung. In der Haushaltsplanung für 2027 setzt die Regierung eine halbe Milliarde Euro mehr an als noch im September des Vorjahres.

Nächste Lüge aufgeflogen: Merz wollte 5 Milliarden beim Bürgergeld einsparen


2028 liegen die Ausgaben 1,85 Milliarden Euro über dem damaligen Ansatz. 2029 sollen sogar 3,05 Milliarden Euro mehr fließen, als ursprünglich für dieses Jahr vorgesehen war. Insgesamt belaufen sich die zusätzlichen Belastungen auf rund 5,4 Milliarden Euro.

Was als Reform mit Einsparungen verkauft wurde, wird für den Steuerzahler teurer. Noch vor einem Jahr war im zuständigen Ministerium von 1,5 Milliarden Euro Einsparungen die Rede. Nach der Einigung der Koalitionsspitzen von Union und SPD auf die Bürgergeld-Reform wurden mindestens eine Milliarde Euro Einsparungen versprochen. Geblieben sind Mehrkosten und die Umbenennung in Grundsicherung.

Das bekannte Muster: Ankündigung des Kanzlers verkehrt sich ins Gegenteil

Anfang September 2025 hatte Bundeskanzler Friedrich Merz in einem Sat.1-Interview noch eine ganz andere Richtung vorgegeben. Beim Bürgergeld ließen sich zehn Prozent der Kosten einsparen, erklärte er. Das entspreche rund fünf Milliarden Euro im Jahr. „Nach wie vor bin ich davon fest überzeugt, dass sich zehn Prozent in diesem System einsparen lassen müssen“, sagte Merz. Die Kosten lägen bei rund 50 Milliarden Euro. Auf Nachfrage bestätigte er die Summe: „Das ist ein Betrag, der muss möglich sein.“ Wer sich nicht traue, in einem Transfersystem, das in die falsche Richtung laufe, zehn Prozent einzusparen, versage vor der Aufgabe. Das müsse die Mindestgrößenordnung sein.

Statt dieser fünf Milliarden Euro Entlastung stehen nun fünf Milliarden Euro Mehrkosten in den Planungen.

Ein zweites Loch von 750 Millionen Euro pro Jahr

Zugleich entsteht bei der Krankenversicherungsreform ein jährliches Finanzloch von 750 Millionen Euro. Arbeitsministerin Bärbel Bas lehnt es ab, den vereinbarten Anteil für die Gesundheitskosten der Bürgergeld-Bezieher zu übernehmen. Das Arbeitsministerium will aus dem eigenen Etat nur einen Teil der im Gesetz veranschlagten Summe zahlen und verlangt, dass der Rest aus dem Gesamthaushalt kommt. Es geht um 750 Millionen Euro jährlich, die kurz vor Schluss zusätzlich in das Gesetz geschrieben wurden.

Ab 2027 soll eine Milliarde Euro und danach jährlich steigend bis zu 2,75 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt in die Gesundheitsleistungen für Bürgergeld-Empfänger fließen. Weil das Arbeitsministerium die Gegenfinanzierung aus seinem Einzelplan verweigert, bleibt jedes Jahr ein Loch von 750 Millionen Euro. In einem internen Papier heißt es, das Ministerium für Arbeit und Soziales könne eine Gegenfinanzierung dieser zusätzlichen Mehrbedarfe aus dem Einzelplan 11 nicht erbringen und erwarte eine Kompensation aus dem Gesamthaushalt.

Die Beitragszahler tragen inzwischen ungeheure Lasten

Mit einem gigantischen Betrag von zwölf Milliarden Euro finanzieren Versicherte über ihre Krankenkassenbeiträge die Leistungen für Bürgergeld-Empfänger mit. Darüber war in der Regierung ein Streit ausgebrochen. Die Union wollte die Kosten in den Bundeshaushalt überführen, die SPD lehnte das ab. Am Ende einigte sich die Koalition darauf, 500 Millionen Euro aus dem Haushalt zu übernehmen, zugleich aber den Bundeszuschuss für versicherungsfremde Leistungen an die Kassen um zwei Milliarden Euro zu kürzen. Unterm Strich stehen den Kassen damit 1,5 Milliarden Euro weniger zur Verfügung.

Sven von Storch

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Comments

1000 mal im land... so fließt das steuergeld aus der hand...Syrischer Koran-Vorleser kassiert seit 2015 und terrorisiert die Anwohner – Jobcenter hat Angst vor ihm und zahlt bedingungslos

Witten, NRW. Amer G. zieht seit Jahren durch Witten und trägt öffentlich Koranverse vor, mitunter bereits in den frühen Morgenstunden. Anwohner beschwerten sich wiederholt über die Lautstärke. Weil das Jobcenter „Gefahrensituationen“ vermeiden will, lädt es ihn nicht mehr zur Arbeitsvermittlung ein. Sozialleistungen bekommt der Syrer weiter. Weiterlesen auf jungefreiheit.de

Wenigstens die Renten der Ukrainer sind sicher! Und die beitragsfreie medizinische Versorgung der "Grundgesicherten" auch!                                          Was wollen die mehr ...?

Glass Steagall Act

01.09.2026 | 12:21

Weniger Geld für die deutschen Bürger, ist gleich mehr Geld für Wirtschafts-Flüchtlinge und Rüstung!

Ekkehardt Fritz Beyer

01.09.2026 | 12:35

... „Die Beitragszahler tragen inzwischen ungeheure Lasten“ ...

Welche - deutsch-politisch gewollt – in erster Linie für die Ukraine zu erbringen sind https://www.google.com/search?q=wie+viel+dosste+die+ukraine+deutschland+bisher&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&oq=wie+viel+dosste+die+ukraine+deutschland+bisher&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyBggAEEUYOTIKCAEQABiABBiiBDIKCAIQABiABBiiBDIHCAMQABjvBTIKCAQQABiABBiiBDIHCAUQABjvBdIBCTQ5NTg5ajBqNKgCALACAQ&sourceid=chrome&source=chrome.ob&ie=UTF-8, da der vom Fritze etwa längst fertig geplante Krieg gegen Russland voraussichtlich noch sehr viel teurer wird, weil die Gefahr besteht, dass die Russen im Vorfeld dieses Scharmützels eben nicht aus Angst vor dem Fritze samt seinem Pistolius bedingungslos kapitulieren???   

Else Schrammen

01.09.2026 | 14:39

Natürlich kann man 5 Milliarden beim Bürgergeld sparen, wenn man es vorher dem Steuerzahler abgeknapst hat. Ich spare ja auch jede Menge Sprit, wenn ich den beim Nachbarn aus dem Tank klaue. Aber so isser, unser aller Fritze. Wollte auch die AfD halbieren, und da das nicht geklappt hat, fängt er halt bei der CDU an (bei der SPD muss er nicht nachhelfen, die kann das ganz alleine)!

Ronald Schroeder

01.09.2026 | 21:09

nicht gelogen haben? Nicht ohne Grund hat er Frau Bas zu seiner Sozialministerin gemacht, eine *******, die in der Dreistigkeit ihrer Verlogenheit den Rest der Regierung noch in den Schatten stellt, weil sie die Zuwanderung in die Sozialsysteme gleich abstreitet: was es nicht gibt, dagegen muß man schließlich auch nicht vorgehen.

Was diese herrschende Klasse aber nicht zu verstehen scheint, ist, das nicht das Lügen an sich den Zorn des Volkes verursacht. Von Politikern ist man vor Wahlen das Lügen gewohnt - was nicht zuletzt an uns Wählern liegt. Wir werden gern belogen, weil es eben angenehmer ist, zu hören, daß wir bald mehr Netto in der Tasche haben werden, die Infrastruktur besser wird und die Aufrüstung auch noch erfolgt. Wie das gehen soll, darüber denken wir alle lieber nicht nach.

Was diese Bundesregierung aber treibt, ist eine Verlogenheit auf allerniedrigstem Niveau. Wir werden mit Lügen abgespeist, die so offensichtlich sind, daß aus Art und Umfang der Lüge ersichtlich wird, für wie geistig armselig diese herrschende Klasse ihre Untertanen hält. Diesem Volk kann man alles erzählen; es erscheint dumm genug, für jede noch so dreiste und primitive Lüge der passende Adressat zu sein. Das aber nimmt das Wahlvolk übel. 

 

Wie recht Sie doch haben, vor allem mit den Lügen auf allerniedrigstem Niveau!

Siehe auch die Märchen mit der russischen Drohne oder gar mit den Seglern, die NS2 gesprengt haben sollen!

Zweifel habe ich allerdings am Geisteszustand der (immer noch) angeblichen Mehrheit des Wahlvolks. Wie kann es sein, daß nach 1 Jahr böswilliger und von unserer(?) Regierung skrupellos umgesetzter Fremdherrschaft immer noch fast 50% (ohne die Linken) deren Knechte wählen würden?

 

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