Proteste gegen das Mullah-Regime halten an

Zahlreiche Tote bei Gewalt des Mullah-Regimes gegen Demonstranten im Iran

Die zunehmenden Unruhen gegen die explodierenden Lebenshaltungskosten im Iran haben weitere Todesopfer gefordert. US-Präsident Trump hat den Demonstranten seine Unterstützung zugesichert und die iranische Staatsführung wissen lassen, dass er sich auf der Seite der Demonstranten "engagieren werde".

Proteste im Iran


Offizielle Bestätigung von Todesfällen bei Demonstrationen

Sowohl die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars als auch die Menschenrechtsorganisation Hengaw berichteten von zwei Toten bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in der Stadt Lordegan im Südwesten des Landes. Drei weitere Menschen wurden laut Fars in Azna und ein weiterer in Kouhdasht getötet, alle im Westen des Landes. 

Unruhen halten an

Am vergangenen Donnerstag zeigten in sozialen Medien veröffentlichte Videos, wie Autos während der Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in Brand gesetzt wurden. Viele Demonstranten fordern den Rücktritt des Obersten Führers. Einige fordern auch die Wiedereinführung der Monarchie. Im Laufe des Tages trafen immer mehr Berichte über Unruhen im ganzen Land ein. Auslöser der Proteste war der Währungsverfall des iranischen Rial.

Medien berichten überraschend offen über die Proteste

Von BBC Persian verifizierte Videos zeigen Proteste in der zentralen Stadt Lordegan, der Hauptstadt Teheran und Marvdasht in der südlichen Provinz Fars am Donnerstag. Laut Fars wurden in Lordegan zwei Menschen getötet. Die Zeitung berief sich dabei auf einen informierten Beamten. Der Bericht machte keine Angaben dazu, ob es sich bei den Getöteten um Demonstranten oder Angehörige der Sicherheitskräfte handelte. Auch von drei Todesfällen in Azna in der benachbarten Provinz Lorestan wurde berichtet, ohne jedoch zu spezifizieren, ob es sich um Demonstranten oder Sicherheitskräfte handelte. 

Öffentliches Leben liegt teilweise brach

Schulen, Universitäten und öffentliche Einrichtungen blieben am vergangenen Mittwoch landesweit geschlossen, nachdem die Behörden einen Feiertag ausgerufen hatten, offenbar um die Unruhen einzudämmen. Offiziell sollte damit Energie wegen der Kälte gespart werden, doch viele Iraner sahen darin einen Versuch, die Proteste zu unterdrücken. Die Proteste begannen in Teheran – unter Ladenbesitzern, die über einen weiteren starken Wertverfall der iranischen Währung gegenüber dem US-Dollar auf dem freien Markt verärgert waren. 

Demonstrationen greifen um sich

Am vergangenen Dienstag beteiligten sich auch Universitätsstudenten, und die Proteste hatten sich auf mehrere Städte ausgebreitet. Die Menschen skandierten Parolen gegen die herrschende Klerikerriege des Landes. Die Proteste sind die umfangreichsten seit dem Aufstand von 2022, der durch den Tod von Mahsa Amini in Polizeigewahrsam ausgelöst wurde. Die junge Frau war von der Sittenpolizei beschuldigt worden, ihren Schleier nicht ordnungsgemäß getragen zu haben. Sie erreichten jedoch nicht dasselbe Ausmaß. Um eine Eskalation zu verhindern, herrschen in den Teheraner Stadtteilen, in denen die Demonstrationen begannen, nun verstärkte Sicherheitsvorkehrungen. Präsident Masoud Pezeshkian erklärte, seine Regierung werde die "legitimen Forderungen" der Protestierenden anhören. Generalstaatsanwalt Mohammad Movahedi-Azad warnte jedoch gleichzeitig, dass jeder Versuch, Instabilität zu stiften, eine "entschlossene Antwort" nach sich ziehen werde.

Sven von Storch

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Kommentare

Das wär doch mal ein prima Land zum Befreien.
Natürlich müsste man auch in Sachen Religion dort ordentlich befreien...
Lieber Mr. Trump, ich hoffe auf Sie!

Friedrich Frey

06.01.2026 | 16:49

1953 gab es im Iran schon einmal "Unruhen" und Moussadek wurde gestürzt.

Heute wissen wir, es war die CIA, die im Auftrag von GB "deren" Ölfelder wieder unter Kontrolle bringen wollte.

Geschichte wiederholt sich... 

Vielleicht brauchen solche iranische Demonstranten noch viele "Goldstücke " ,dann könnten diese helfen beim Abwickeln der Turbane ?                                                                                                                                                                                                                                                                                      jungle.world Dienstag, 08.11.2022                                                                                                                 Die neueste Form der Proteste im Iran ist das Wegwerfen der Turbane von Geistlichen – eine äußerst besorgniserregende Geste für die iranischen Behörden und muslimische Geistliche im Ausland.

Das Wegwerfen der Turbane von Geistlichen auf offener Straße ist nun Teil der aktuellen Welle regierungsfeindlicher Proteste im ganzen Iran. Auslöser war der Tod der 22-jährigen Mahsa Amini in Polizeigewahrsam. Junge Iraner, die die Versuche der Regierung, sie zur Einhaltung der islamischen Kleiderordnung und eines eingeschränkten Lebensstils zu zwingen, satt hatten, begannen Mitte September mit Protesten und Widerstand.

Die Gefahr ist nun ,dass viele Mullah´s über Turbane stolpern könnten !

Wird Deutschland Millionen für ERSTE HILFE senden ?

Da haben doch nicht etwa bei diesen Aufständen wiedermal die CIA und andere westliche Geheimdienste ihre Finger im Spiel und das ganze angefacht, inszeniert und die Massen aufgehetzt und angeheizt so wie z. B. 2014 in der Ukraine, um das bestehende Regime zu stürzen und einen den USA geneigten und geeigneten Regenten auf den Regierungsthron setzen zu können?? 

Wenn "man" ein Land nicht militärisch bekämpfen oder in die Knie zwingen kann oder will, dann hat sich ja diese andere Methode für die USA auch immer schon sehr erfolgreich erwiesen!

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