Geschäftsidee: Laden bei billigen Strompreisen, abgeben bei hohen Strompreisen
Auch in anderen Teilen Chinas ist dies zu beobachten: Anwohner können ihre Autos günstig an Ladestationen aufladen, wenn die Strompreise niedrig sind, und den Strom bei höherer Nachfrage und höheren Preisen wieder verkaufen – und damit Geld verdienen. "Die Autos speisen Strom ins Netz zurück", erklärte Wan Da, stellvertretender Leiter des Marktservicezentrums der State Grid Wuxi Power Supply Company. Diese Technologie heißt Vehicle-to-Grid (V2G) und ermöglicht die Nutzung von Elektroauto-Batterien als gemeinsam genutzte Energiequelle.
Einspeisung von Autos statt Anfahren fossiler Kraftwerke
Steigt der Strombedarf beispielsweise an heißen Sommertagen, kann das Netz vorübergehend Strom von bereits geladenen Fahrzeugen beziehen, anstatt fossile Kraftwerke anzufahren. "Man kann es sich wie viele kleine Powerbanks vorstellen, die miteinander verbunden sind und ganze Gebäude mit Strom versorgen können", erklärte Reporter Yang Chengxi gegenüber CGTN. Ein Großteil des Stroms, der normalerweise zum Laden von Autos benötigt wird, stammt aus Solarenergie. Mit V2G kann überschüssiger Strom intelligenter genutzt werden und zu einem umweltfreundlicheren Stromnetz beitragen – ganz im Sinne der chinesischen Klimaziele.
China hat große Ziele
"Bis 2030 werden in China voraussichtlich über 100 Millionen Fahrzeuge mit alternativen Antrieben unterwegs sein. Theoretisch stehen dem Stromnetz dadurch rund eine Milliarde Kilowatt Regelleistung zur Verfügung", sagte Wang Jingdan von der Wuxi Municipal Development and Reform Commission. Für Autobesitzer gibt es finanzielle Anreize. Da die Strompreise im Tagesverlauf schwanken, ist es möglich, günstig zu laden und teuer zu verkaufen. "Ich kann jedes Mal mehr als 30 Kilowattstunden einspeisen und damit über 100 Yuan verdienen", sagte Elektroautobesitzer Wang Xiaotong. Wird das Auto täglich zur Netzstabilisierung eingesetzt, generiert es monatliche Einnahmen von umgerechnet etwa 1.000 Euro. Ein Auto, das dreimal wöchentlich daran teilnimmt, bringt seinem Besitzer monatlich umgerechnet etwa 600 Euro ein.
Aber: aus dem Fahrzeug wird ein "Standzeug" / Ende der E-Mobilität
"Etwas mehr als 30 Fahrzeuge können zusammen etwa 1.200 Kilowattstunden liefern. Das reicht für etwa 150 Haushalte an einem Sommertag", sagt Wan Da. Gleichzeitig bestehen Bedenken hinsichtlich Batterieverschleiß und Zeitaufwand. "Viele befürchten, dass häufiges Laden und Entladen die Lebensdauer der Batterie verkürzt", sagt Wang Xiaotong. Und sobald ein Auto als Stromspender ans Netz angeschlossen ist, kann es nicht als Fahrzeug verwendet werden. Ob das wirklich die Umsetzung der Idee der E-Mobilität ist, darf bezweifelt werden. Da könnte man sich zuhause auch einen großen Akku aufstellen, um bei Bedarf Strom davon ins Netz einzuspeisen.


Comments
Not -(wendiger)-Strom / Bürger als (Ausnutz)-Stromer ?
Die Idee ungenutzten Strom aus E-Autos zu gewinnen ist im Grunde nicht schlecht ,würde damit eine Garantie des Staates übernommen werden ,dass man mit diesen Wagen mindestens 200.000 ...300000 -oder 500000 Km fahren kann . Man stelle sich hier vor ,man kauft für den Staat einen Zweitwagen ,als Aufladebatterie ,um über eigene Solarzellen von seinem Häuschen diesen Wagen zu speichern und diesen Strom dem Staat für Notzeiten zur Verfügung zu stellen .
Zusatzkosten : Solarzellen +(Mehrwertsteuer) / Handwerker für Installation +(Mwt.)
/Wagenkauf (evtl.Vördergelder +Mwt.) Batteriehaltbarkeit ca.200000km ?? und alles von bereits versteuertem Lohn +Sozialausgaben !
Wie hoch müssten diese Gelder des Staates sein für zurückgewonnenen Strom ,damit sich all das rechnet für den Bürger ?
Sollte nicht besser der Staat eigene Batteriespeicherzentren bauen ,mit immer weiter neu entwickelten Batteriesystemen ,um diesen zu speichern und seinen Bürgern zur Verfügung zustellen ? ES WÄRE DOCH SEINE VERANTWORTUNG !
Wenn ein Staat natürlich wegen Ideologien pleite geht und weiter seine Bürger ausbeutet,kann daraus leider nichts werden !
Ob Politiker so weit denken können ,bezweifle ich ,bei aktueller Politik ! Und sowieso ,wir haben gar keine Sondervermögen mehr ,da wir ja kriegstüchtig werden sollen !Zudem sind aktuelle EU-Politiker immer tüchtig im Kriegen..................auch von Diäten !
Wie praktisch! Insbesondere,…
Wie praktisch! Insbesondere, wenn die nächste Lade- bzw. Entladestation weniger als 1 km entfernt ist und nicht schon andere vorher dranhängen!
Und wer die Angaben zu den angeblichen Einnahmen für's Rückspeisen glaubt, glaubt auch, daß der Klimawandel "menschengemacht" ist ...
Aber - zugegeben - für die wenigen, die vom eigenen Hausdach einspeisen können, mag das Sinn machen - wenn auch nur für den Eigenbedarf.
Auch diese Idee hat China…
Auch diese Idee hat China von uns geklaut.
"Virtuelle Kraftwerke", bei uns als Idee so alt wie die Energiewende selbst.
Was für die Photovoltaik hier als der neueste Schrei aus Fernost jetzt verkauft wird hat hier bei uns sogar einen noch älteren Vorgänger:
Stromgeführte Blockheizkraftwerke die gleichzeitig Wärme und Strom erzeugen, bei uns sogar staatlich gefördert, sie erreichen Gesamtwirkunggsrade von über 90% in Verbindung mit einem Pufferspeicher gegenüber Ölheizungen, deren Angase immer noch ungenutzt die Luft verpesten..
Und wenn der Brennstoff für den eigentliQ8WFm8Gchen Betrieb dann noch aus Erneuerbaren Energien stammt (Biogas, Biosprit, Holz, Hackschnitzel, etc.) dann gibt es noch mal einen Förderzuschlag für den ökololgischen Synergieeffekt, sie sind zudem weitgehend frei vom Chemie-Cocktail der Fossilen.
Wer sich schlau genug macht wird sehen, das wir hier in Deutschland schon seit Anfang an mit innovativer Spitzentechnik bei der Energiwende weit vorne lagen.
Der positive Ruf "Made in Germany" der uns in aller Welt voraus geht, den gilt es wieder hoch zuhalten, zu beflügeln, die Energiewende ist dazu bestens geeignet.
In der Gesamtbilanz ist die Energiewende sogar Ausdruck eines patriotischen Selbstverständnisses. Will heißen wir entwickeln und produzieren Spitzentechnologie und machen uns Schrittweise energieautonom vor den Verwerfungen der global agierenden Fossil+Uran-Lobbys.
Venezuela ist nur das jüngste Beispiel dieser Art.
Die Energiewende ist ein Akt der Selbstbefreiung.
MfG, HPK
Wie die Welt wirklich funktioniert
Forschung und Technik liegen in der Blase des Schöndenkens . Natürlich ist es nicht falsch sich weitgehend unabhängig zu machen ,ideal wäre freie Energie ,doch die Realität des zukünftigen Energiebedarfs unseres Landes oder auch der Menschheit ,liegt weit entfernt von dem ,zu was wir momentan fähig sind .Wir werden vermutlich noch Jahre auf fossile Brennstoffe angewiesen sein .
Zur Empfehlung das Buch von Vaclav Smil:Wie die Welt wirklich funktioniert .(28€)
... China nutzt Elektroautos…
... China nutzt Elektroautos als temporäre Notstromaggregate, indem es den von den Autobesitzern erzeugten Strom während der Spitzenlastzeiten zurückkauft. In der Stadt Wuxi wird der Strom geparkter Autos ins Netz zurückgespeist, wenn die Nachfrage am höchsten ist - und das bringt den Autobesitzern zusätzlich Geld.“ ...
Was etwa einer der Gründe dafür ist, dasss die EU längst auch Sanktionen gegen China beschloss?https://table.media/tag/sanktionen-aus-und-gegen-china,
Weil schon das Annchen als deutsche Außenministerin – scheinbar völlig machtbesoffen-baerbockig - damit drohte??? https://www.google.com/search?q=warum+Deutschland+von+China+l%C3%A4ngst+%C3%BCberholt+wurde&sca_esv=47635443e4d56f69&ei=2ihiaf74IYymi-gP6tHDoQM&ved=0ahUKEwj-zYPf4ICSAxUM0wIHHeroMDQQ4dUDCBE&uact=5&oq=…
Allerdings vollzog sie – nun bei der UNO – in ihren Anschauungen sicherlich eine graße Wende um 360°!!!!!!!
V2G ist totaler Quatsch
Jetzt stellt euch mal vor, die gehen alle gleichzeitig vom Netz, weil die Autobesitzer z.B. zur Arbeit fahren müssen, da ist der Blackout vorprogrammiert.
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