Neue Verpflichtung aus Brüssel

CO₂-Bepreisung macht Autofahren noch viel teurer

Wo Brüssel reguliert, steigen die Kosten. So auch beim Autofahren. Und natürlich nur zum Wohle der Autofahrer hat die Europäische Union die Einführung der CO₂-Bepreisung und von "Next Generation eCall" verpflichtet.

Ursula von der Leyen


Vorschrift für Neuwagen

Brüssel schreibt schrittweise zusätzliche Sicherheitssysteme für Autos vor, die jedoch spürbare Folgen für den Preis und mögliche Überwachungsfantasien haben. Seit dem Jahresbeginn dürfen neu zugelassene Pkw nur noch dann auf die Straße, wenn sie mit einer Vielzahl verpflichtender Assistenzsysteme ausgestattet sind.

Mehr Technik, höhere Kosten

Dazu zählen erweiterte automatische Bremssysteme, die nicht nur andere Fahrzeuge, sondern auch Fußgänger und Radfahrer erkennen müssen, sowie Spurhaltefunktionen, die aktiv in die Lenkung eingreifen. Das alles kostet viel Geld in der Entwicklung, Herstellung und Einbau. Bezahlen muss es der Autofahrer. Auch Fahrzeuge mit älterer Lenktechnik bleiben davon nicht ausgenommen.

Mehr Technik auch für Lkw verpflichtend

Parallel dazu wird die digitale Erfassung von Fahrdaten ausgeweitet. Bereits seit einiger Zeit zeichnen sogenannte Unfalldatenspeicher relevante Informationen auf, etwa bei starken Verzögerungen oder Kollisionen. Diese Technik ist nun auch für schwere Nutzfahrzeuge verpflichtend. Zusätzlich müssen neue Lkw- und Busmodelle mit Abbiegeassistenten ausgestattet sein, um gefährliche Situationen im toten Winkel zu vermeiden.

Überwachung möglich

Ein zentraler Baustein der neuen Regulierung ist das automatische Notrufsystem. Fahrzeuge neuer Generationen sind dauerhaft über Mobilfunknetze angebunden und können bei schweren Unfällen selbstständig Hilfe alarmieren. Das soll Autofahren sicherer machen, offenbart aber auch die Möglichkeiten, Fahrdaten jedes einzelnen Autofahrers aufzuzeichnen.

Auch Personenüberwachung geplant

Bereits vorbereitet werden müssen Vorrichtungen für Alkohol-Wegfahrsperren. Zwar ist der verpflichtende Einsatz solcher Systeme noch nicht flächendeckend umgesetzt, die technische Grundlage dafür ist jedoch schon vorgeschrieben. Weitere Regulierungen dieser Art sind für die kommenden Jahre angekündigt.

Einschränkung der Mobilität

Die Konsequenzen zeigen sich nicht zuletzt beim Preis. Moderne Sicherheitstechnik, Sensorik und permanente Vernetzung treiben die Kosten für Neuwagen deutlich nach oben. Hinzu kommt der Kostenfaktor CO₂-Bepreisung, die heuer ebenfalls angehoben wird. Dadurch verteuern sich Benzin und Diesel zusätzlich.

Autofahren als Luxusgut

Unterm Strich bedeutet das für alle Automobilisten in der EU: Autofahren wird zum Luxusgut. Überwachungsmöglichkeit wie im Roman "1984" inklusive.

Sven von Storch

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Comments

Diese sinnlose und willkürliche Bevormundung durch Brüssel, muss von den Mitgliedstaaten sofort gestoppt werden. Das wirkungsvollste wäre es, wenn die europäischen Staaten die EU-Kommission und somit ihre Führungsmannschaft stürzen und inhaftieren würden.

sofort raus auis dem kriminellen theater..... trump hau rein ....komm her und ordne die eu-landesverräter und steuergeldvernichter... dein europa wir zum strebefall.... hau rein... alice erlöse uns von dem dreck...

Aber so funktioniert "die Rettung" und der "Schutz" des "Planeten" in Westeuropa und besonders in Deutschland. Shame and blame them out of having children, shame and blame them out of using cars (siehe Berlin in diesen Tagen), shame and blame them out of living ... .  

Bezeichnenderweise ist genau das das "politische" Betreiben und sind das die "politischen" Forderungen derjenigen, die sich selbst am meisten schämen müssten. 

 

Grundsätzlich finde ich eine Deregulierung richtig, aber...

Ich habe nun mehrmals selbst Unfälle miterleben dürfen bei denen der Unfallgegner am Mobiltelephon herumfummelte. Oder LKW´s gesehen die Schlangenlinien fahren. Brems-und Spurhalteassistenten sollten tatsächlich verpflichtend sein solange man dies nicht unterbinden kann.

Da ich pendele weiß ich das sich kaum ein Sattelzug an die 80 km/h Grenze hält. Zudem kann man auf Autobahnen kaum 1-2Minuten fahren ohne das eine Höchstgeschwindigkeit angegeben wirdund in der Stadt (Berlin) keine 50m. DASNERVT! Ich ginge hier sogar noch weiter und würde eine verpflichtende Verkehrszeichenerkennung mit automatischem Eingriff in den Fahrbetrieb, welcher das Überschreiten gar unmöglich macht einführen. Da sparen wir und gleich die ganzen Blitzer! Ich fahre an mindestens 500 Blitzern im Jahr vorbei. Allein das Eingebremse der Raser an diesen, geht mir wirklich auf den S...k.

Das mal zur Kehrseite.

Glass Steagall Act

09.01.2026 | 20:21

Ich bezeichne Assistenzsysteme als Bevormundungs-Systeme! Auch Spionage-Systeme möchte ich nicht haben. Kein Bedarf an so etwas! Deshalb kaufe ich auch keine Neuwagen mehr, wenn sich so etwas nicht komplett abschalten lässt!

Genau so ist das geplant. Die Masse soll ihre Mobilität nicht mehr mit dem Auto gestalten, sondern mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad. Wie erleben den Weg in einen neuen Feudalismus, wo die Herrschaften eine  Kutsche samt Kutscher hatten, der Rest als Fußvolk sein Leben gestaltete.

Die EU kann Europa weiterhin und noch mehr ruinieren. Irgendwann ist nichts mehr zu holen. Wenn alles zerstört, zerkloppt und vernichtet ist, dann werden die Menschen über das Ende der EU einfach nur noch froh sein. Wenn von der Leyen im Brüsseler Bunker die Giftkapsel schluckt, dann werden wir hier in Deutschland jubeln.

Das dauert nicht mehr lang. Man kann in Echtzeit zuschauen, wie die Wirtschaft in die Knie geht und der Frust der Bürger steigt. Europa ist nicht die EU, Europa wird weiterleben, aber die EU wird als erbarmungslos Diktatur und für alle Zeit warnendes Beispiel in den Geschichtsbüchern verewigt.

Wir haben es nach dem NS-Regime nicht geschafft, die Freiheit der Völker Europas zu sichern. Nun gut, dann muss eben wieder alles erst einmal zerstört werden, damit ein Neuanfang möglich ist.

Mit der CO2-Abgabe sollen all die sozialistischen Abartigkeiten in Europa finanziert werden. Hat nichts, wie man uns weiß machen will, mit dem Klima zu tun, sondern dient lediglich zum Schröpfen der Bürger.

Es könnten noch andere Steuern folgen: Erbschaftssteuer, Zuckersteuer, etc. Der sozialistischen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn nicht der Bürger endlich das Treiben der Gartenzwerge durchschaut und dem ein Ende setzt. 

Hans-Peter Klein

11.01.2026 | 14:31

Die Vorschruften gälten ja europaweit und unabhängig des Herstellers. 
Somit trifft es uns nicht spezifisch.

Mit der Sicherheit ist das immer so eine Sache.
Sicherheitsvorkehrung sind etwa vergleichbar mit der Feuerwehr.

Ein einziger sinnvoller Einsatz im Leben und aller Aufwand hat sich gelohnt, 
hoffentlich brauchen wir sie nie im Ernstfall, ihre pure Existenz gibt uns ein Gefühl von Sicherheit gegenüber unvorhersehbaren Ereignissen  die unser Leben ein für alle mal ruinieren können.

MfG, HPK

Wenn ich könnte, würde ich die Iraner aus Teheran zu denen nach Brüssel schicken, aber vielleicht jagt auch Trump, Rubio oder J. D. Vance zum Teufel.

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