Und Merz und Söder wollen, dass wir mehr arbeiten

In keinem EU-Land arbeiten so viele ältere Bürger wie in Deutschland

Deutsche arbeiten länger als in den meisten anderen EU-Ländern. Der Anteil älterer Arbeitnehmer in ihren 50ern und 60ern ist höher als in den anderen europäischen Staaten.

Senioren bei der Arbeit


Die Lage wird für immer mehr Senioren in Deutschland schlechter. Im Vergleich zu den Senioren (Rentner und Pensionäre) in anderen Ländern haben die Deutschen weniger Immobilien und Ansprüche im Vergleich zum zuvor verdienten Einkommen. 

Hinzu kommt, dass wir länger arbeiten müssen. In anderen Ländern gibt es viel mehr Bürger, die früher aufhören zu arbeiten.

EU-Spitze: Nirgendwo arbeiten so viele Ältere wie in Deutschland

Weil die Deutschen relativ spät in Rente gehen und sowohl Männer wie Frauen bis zum Rentenalter durcharbeiten und darüber hinaus, ist die Zahl der älteren Arbeitnehmer in den 50er und 60er jahren deutlich höher als in anderen EU-Staaten.

In Deutschland ist die Erwerbsbevölkerung im europäischen Vergleich besonders alt. Fast jeder vierte Erwerbstätige (genau 24 Prozent) war im Jahr 2024 zwischen 55 und 64 Jahre alt, wie "n-tv" berichtet. Das ist der höchste Anteil in allen EU-Staaten.

Von den insgesamt rund 40,9 Millionen Erwerbstätigen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren entfielen etwa 9,8 Millionen auf diese Altersgruppe. Im EU-Durchschnitt lag der Anteil der 55- bis 64-Jährigen bei nur 20,1 Prozent. In manchen Mitgliedstaaten, etwa in Malta, betrug er sogar nur rund jede neunte Arbeitskraft (etwa 11 Prozent).

Dieser Spitzenwert in Deutschland hängt vor allem mit der starken Alterung der Gesellschaft und dem späteren Renteneintritt zusammen. Viele Menschen arbeiten hierzulande länger als in den meisten anderen EU-Ländern.

Die Rentenkasse ist über Jahrzehnte geplündert worden

Ein Problem ist die Rentenkasse. Kritiker sprechen von einer Art Plünderung der Rentenkasse durch den Staat, da der Bund diese Leistungen nur teilweise über Zuschüsse ausgleicht. Laut der sogenannten Teufel-Tabelle (benannt nach dem Rentenexperten Otto Teufel von der Aktion Demokratische Gemeinschaft/ADG) summiert sich der nicht durch Bundeszuschüsse gedeckte Fehlbetrag seit der Rentenreform 1957 bis etwa 2025 auf rund 1.070 Milliarden Euro. Frühere Schätzungen lagen bis 2021/2022 bei 909 bis 989 Milliarden Euro; der jährliche Fehlbetrag wächst oft um 30–40 Milliarden Euro.

Diese Belastung wird als einer der Gründe genannt, warum die Deutschen immer später in Rente gehen müssen – die Beitragszahler finanzieren indirekt Aufgaben, die eigentlich aus Steuermitteln aller Bürger bestritten werden sollten.

Sven von Storch

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Comments

Kommt noch hinzu, daß D-West die Übernahme der Renten von D-Ost und den Währungsumtausch von DDR-Mark in DM zu verkraften hatte.

Darüber hinaus dann noch die Bestversorgung von Millionen "Geflüchteter", die Unterstützung angeblich "ärmerer" EU-Länder, die teure "Energiewende" zur Rettung des Weltklimas, der fremdverordnete Verzicht auf billiges russisches Erdgas, die überdimensionierten Rüstungsausgaben und die ebenfalls fremdverordnete Mitfinanzierung eines Krieges der uns nichts angeht.

Da ist es fast ein Wunder, daß wir (noch?) nicht ganz ohne Rente bis zum Tod arbeiten müssen ...

Ich biete - in diesem Kontext - mal eine absolut wahre (!) Geschichte aus meinem recht langen Berufsleben feil :

___________

Als "gestandener" Regierungsamtmann mittleren Alters hatte ich mich vor diversen Jahren freiwillig gemeldet, für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Köln zu sammeln; mein Einsatz-/Sammelpunkt war in der Nähe des Jüdischen Friedhofs und eine wunderbare Sammeldose - kreiert von Stardesigner Luigi Colani (exklusiv für den Volksbund) - wurde mir fast "feierlich" überlassen (...mein "Sammel-Outfit" wirkte "staatstragend" - und dem würdigen Anlass entsprechend - sehr seriös).

- Zwei "Sammel-Zielpersonen" näherten sich mir sodann auf dem Bürgersteig - wovon eine (der beiden) Damen etwa 85-Jahre alt war, die von ihrer (mutmaßlichen) ca. 60-Jährigen Tochter (am Arm) begleitet wurde.

Ich sprach die ca. 85-jährige Dame besonders höflich & ganz persönlich an - und bat mit demutsvoll ausgestreckter Sammeldose (von Luigi Colani) um eine kleine Spende für UNSERE Kriegstoten i.R.d. Völkerverständigung, insbes. mit unseren (vormaligen) Feinden, den Russen.

- Die nachstehenden Worte der ca. 85-jährigen alten Frau werde ich niemals in meinem Leben vergessen können; die alte Dame sagte mir - wütend und emotional sehr aufgewühlt - mit lauter Stimme ins Gesicht (phonetisch) :

+++ "Isch muss och för ming Jeld arbigge - för jedde Penning muss isch arbigge !" +++ 

...sprach`s ... und ging mit ihrem "Töchterchen" am Arm - völlig erbost und aufgebracht - weiter ihres Weges...

____________

Liebe Leser,

genau DAS (!) ist die ungeschönte & reale Situation im heutigen Stadtbild : 85-jährige Frauen müssen wieder "för jedde Penning" auf der Straße hart "arbigge" !!!"

(Ich schäme mich für alle alten Damen, die heute wieder ihr Geld auf der Straße verdienen müssen.)

Infos:

https://de.wikipedia.org/wiki/Volksbund_Deutsche_Kriegsgr%C3%A4berf%C3%BCrsorge

https://www.nwzonline.de/politik/wildeshausen-kriegsgraeberfuersorge-dem-volksbund-fehlen-sammler_a_6,1,3591195345.html

(...) "Freiwillige Helfer, die mit den neuen futuristischen Sammeldosen, die von Stardesigner Luigi Colani entworfen wurden, von Haus zu Haus gehen, sind schwer zu finden: „Man fragt und fragt und am Ende weiß man nicht, wen man noch fragen soll“" (...) 

Michael

Wolfgang Lammert

04.02.2026 | 09:54

Im Morgenmagazin bei ARD berichtete ein Journalist, dass man mit 67 auf dem "ZENIT" seiner Arbeitsfähigkeit in Rente gehen. Dies müsse sich ändern und es sollte länger gearbeitet werden.

Die deutschen Journalisten haben sich längst an die STURMSPITZE der Politiker setzt und fordern, dass man erst mit 69 oder 70 Jahre in die Rente gehen soll. Gleichzeitig wird durch Inflation, höhere Steuern und Abgaben mehr Druck auf die älteren Arbeitnehmer gemacht. Es dürfte auch klar sein, dass bei einer Rente mit 70 wohl auch  früher gestorben wird, also der Staat weniger Rente zu zahlen hat.

Ich denke als Babyboomer, dass wir längst in einem WIRTSCHAFTSKRIEG der meisten Politiker gegen das deutsche Volk sind.. Während das meiste Geld ins Ausland verschenkt wird, müssen immer mehr Rentner nach PFANDFLASCHEN suchen, zur TAFEL gehen oder hungern. Dabei gibt Deutschland hohe Milliardenbeträge an die ASYLANTEN und an die EU:

DEUTSCHLAND ist das größte GEBERLAND IN DER EU. Folgende Länder bekommen von Deutschland Geld als NETTOEMPFÄNGER IN DER EU:

Polen, Spanien, Portugal, Belgien, Rumänien, Bulgarien, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Slowenien, Zypern, Griechenland, Luxemburg, Estland, Lettland, Litauen, Malta.

Zudem bekommen die Beitrittskandidaten Türkei, Ukraine, Montenegro, Albanien, Nordmazedonien, Moldawien und Serbien weitere Finanzmittel aus Deutschland.

Damit die NATO bis an die russische Grenze erweitert wird, bezahlt Deutschland wohl mehrere Billionen Euro für Aufrüstung, besonders der Ukraine.

Ekkehardt Fritz Beyer

04.02.2026 | 09:54

... „Diese Belastung wird als einer der Gründe genannt, warum die Deutschen immer später in Rente gehen müssen – die Beitragszahler finanzieren indirekt Aufgaben, die eigentlich aus Steuermitteln aller Bürger bestritten werden sollten.“

... Ja mei: „Ein Haufen Geld weckt Begehrlichkeiten, auch wenn er der Rentenversicherung gehört. Der deutsche Staat hat diesem Drang in den vergangenen Jahren immer wieder nachgegeben – in Milliardenhöhe“!!!!!!! https://www.wiwo.de/politik/deutschland/beitragsfremde-leistungen-so-pluendert-der-staat-die-rentenversicherung-aus/29798474.html

Die Politiker in Deutschland sind voll abgehoben. Sie leben in einer eigenen Welt. Sie wissen nicht was in der Gesellschaft, in der Bevölkerung abgeht und sind total endfremdet. Das ist schon bei den Kommunalpolitikern der Fall.

Was hier über Jahrzehnte geschehen ist und noch immer passiert, ist der größte Betrug aller Zeiten. 

Alle Politiker, die sich daran beteiligt haben sind Schwerstkriminelle und müßten für diesen Jahrhundertbetrug strafrechtlich verfolgt, verurteilt und für den Rest ihres Lebens in den Knast .... bei Einzelhaft.

Hart erarbeitete Beitragsgelder für die spätere Rente können nicht einfach für Staatsausgaben verschleudert werden, dafür sind die Steuern da. Und nur die Steuern und keine Rentenbeiträge. 

Man muß sich mal die Größenordnung vorstellen: 1 Billion 70 Milliarden. Jeder Rentenempfänger könnte heute einen Tausender monatliche Rente mehr in seiner Tasche haben. Und keiner müßte mehr Pfandflaschen sammeln.

Aber die Agenda 2030 erlaubt es nicht ....

 

 

 

Else Schrammen

04.02.2026 | 15:23

Natürlich müssen die "Alten" ran und mehr arbeiten! Wer sonst sollte die Ausfälle, die durch die Gen Z entstehen, ausbügeln. Stichwort: Work-Life-Balance!

 

"In keinem EU-Land arbeiten so viele ältere Bürger wie in Deutschland

Deutsche arbeiten länger als in den meisten anderen EU-Ländern. Der Anteil älterer Arbeitnehmer in ihren 50ern und 60ern ist höher als in den anderen europäischen Staaten."

 

Und das Beste: "Politik", MSM und ÖRR verkünden mit zunehmender Häufigkeit, dass Rentner*Innen in Deutschland gerne weiterarbeiten möchten und weiterarbeiten dürfen. 

Dabei handelt es sich aber nur um eine Aussage mehr unter den vielen "politischen" Erklärungen und Informationen durch die "Medien" dieser Tage, die an Zynismus, Dummdreistigkeit und Volksverdummung kaum mehr zu überbieten sind. 

Tatsächlich nämlich nimmt die Zahl der Rentner*Innen zu, die überhaupt nicht gerne weiterarbeiten möchten und die dies eigentlich auch gar nicht können, die aber unbedingt weiterarbeiten müssen, weil sie sonst zum Sterben vielleicht gerade noch genug Geld haben, aber zum Leben zu wenig. 

 

Der Preis für "die Rettung" und den "Schutz" der Welt und des "Planeten" durch den Fliegenschiss auf der Weltkarte Deutschland war, ist und bleibt in jeder Hinsicht zu hoch: 

"Vater, jage sie zur Hölle, denn sie wissen nicht, was sie tun

Unter "Muttis" Regierung war man sich auf "politischer" Ebene doch früh schon einig darüber, dass Atomkraftwerke "vielleicht ein bisschen" gefährlich sind.

"Die Rettung" und der "Schutz" der Welt und des "Planeten" war, ist und bleibt  aber teuer auch im Übrigen, hinsichtlich auch der "Rettung" und des "Schutzes" der "Frauen und Kinder zuerst", dann Banken, Währungen, Staaten, Weltklima, so genannte Flüchtlinge und überhaupt alle diskriminierten, benachteiligten, unterdrückten Menschen dieser Welt usw. usf..

Ich bin mir sicher, dass auch der kleine Fritz noch nicht wirklich bemerkt hat, dass Deutschland sich schon seit "Mutti" hoffnungslos überhebt." 

Ganz ehrlich: Es kann nicht angehen, dass die Alten arbeiten und die Jungen zuhause sitzen. Mittlerweile zahlt die Merz-Regierung die Gesundheitskosten für die "Facharbeiter" auch aus der Rentenkasse, was meiner Ansicht nach eine Unverschämtheit ist.

Zumal viele Betriebe schließen oder die großen Firmen ins Ausland abwandern und Banken ihre Filialen schließen. Die Deutsche Bank will dieses Jahr wieder 100 Filialen schließen. Seit 2012, als es etwa  1700 waren, sind noch 700 erhalten und davon werden nochmal 100 zugemacht.

Wo sollen die Leute arbeiten ??? Zudem reicht der Mindestlohn oftmals nicht zum Leben und die Firmen stellen auch nur Mindestpersonal ein. 

Zu meiner Zeit haben die ELTERN den Jugendlichen eine Lehrstelle besorgt und diese wurde ohne Widerworte auch angetreten.

Es ist nicht einzusehen, dass alle Kinder 13 Jahre lang durch das Schulsystem müssen und Abitur haben sollen.  Die Kinder sind bestimmt in den letzten Jahren nicht schlauer geworden. Nur weil sie ein Abiturzeugnis in der Hand haben, haben sie noch lange nicht den Leistungs- und Bildungsstand, den diese Schulausbildung erfordert. Wir erinnern uns: nach Vorgabe des Kultusministeriums müssen die Lehrer 50 % der Kinder durch das Abitur kommen lassen. In den Coronajahren wurde jedes Kind, egal ob es die Leistung gebracht hat oder nicht, versetzt auf Anweisung des Kultusministeriums.

Das ehemalige Schulsystem mit Gymnasium, Realschule, Hauptschule und Sonderschule war genau richtig. Kinder gleichen Bildungsstandes waren unter sich und wurden entsprechend unterrichtet. Ach die Arbeitsplätze waren entsprechend bewertet. Zudem gab es für junge Menschen noch jede Menge Tätigkeiten, wie Regale einräumen, Telefonzentrale, Gartenarbeiten, Erntehilfe, etc., um sich ein wenig Geld nebenbei zu verdienen. Heute machen das Subunternehmer mit Billigarbeitskräften.

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