In seiner Neujahrsansprache hat Papst Leo XIV. die zunehmende Einschränkung der Meinungsfreiheit in westlichen Staaten scharf kritisiert. Er sieht einen „orwellschen“ Beigeschmack der Sprache, die unter dem Deckmantel der Inklusion Andersdenkende ausgrenzt.
Derzeit überschlagen sich Politik und Medien mit angeblichen Erfolgsmeldungen über den dramatischen Rückgang der Asylbewerberzahlen 2025. Und in der Tat klingen die Zahlen beeindruckend, zum Beispiel ein Rückgang von über 50 Prozent bei den Asylerstanträgen von 229.000 auf 113.000.
Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen (Sozialdemokraten) will die Abschiebungen von Ausländern, die schwere Straftaten begehen, verschärfen. In ihrer Neujahrsansprache erklärte sie, die Regierung priorisiere Verbrechensopfer und die öffentliche Sicherheit – selbst wenn dies bedeute, dass Dänemark internationale Konventionen ausreize.
Immer noch sind Zehntausende Berliner in akuten Notsituationen. Wohnungen und Heizungen drohen Schaden zu nehmen. Alte und Kranke sind in Notunterkünfte gebracht. Viele scheinen frierend in ihren dunklen Wohnungen auszuharren. Krankenhäuser mussten sich gegenseitig aushelfen.
Es gibt Persönlichkeiten, deren Bedeutung sofort ins Auge springt – weil sie lautstark auftreten, aufrütteln und neue Wege beschreiten. Und es gibt andere, deren Gewicht erst im Augenblick ihres Todes deutlich wird. Der Tod von Kardinal Dominik Duka am 4. November 2025 gehört eindeutig in die letztere Kategorie.

