Autokonzern leitet Abfindungswelle ein
Der Stuttgarter Autobauer setzt auf eine weitere Runde freiwilliger Trennungen. Per E-Mail erfuhren die Beschäftigten in Deutschland am Mittwoch, dass im Dezember ein neues Abfindungsprogramm anlaufen soll.
Die Arbeitsplätze warten noch.
Die deutschen Unternehmen blicken etwas zuversichtlicher auf die Konjunktur. Das neue ifo Beschäftigungsbarometer zeigt zugleich: In Industrie und Handel überwiegen weiterhin die Pläne zum Stellenabbau.
Am Donnerstag stieg die Stimmung in den deutschen Unternehmen. Am Montag kam eine weitere Zahl hinzu: ihre Personalplanung. Genau dort zeigt sich, welchen Weg der Aufschwung noch zurücklegen muss, bevor er in den Betrieben ankommt.
Bosch streicht 13.000 Stellen, fast alle in Deutschland
Der weltgrößte Autozulieferer zieht die Notbremse. In der Mobility-Sparte sollen bis zum Jahr 2030 rund 13.000 weitere Arbeitsplätze wegfallen, fast alle davon in Deutschland.
Evonik streicht 3.200 Stellen: Großteil in Deutschland betroffen
Der Chemiekonzern bekräftigt nach Strategieklausur den Plan zum massiven Umbau bis 2029. Der Fokus soll auf Kernbereiche und auf Wachstum außerhalb Europas liegen.
Autohersteller in der Dauer-Krise: Gewinn pro Fahrzeug schrumpft
Es wird für die Autokonzerne immer schwieriger mit ihren Autos ausreichende Gewinne zu erzielen. Der Umsatz geht nur leicht zurück, aber die Gewinnmarge pro Fahrzeug schrumpft deutlich schneller.
Massive Gewinneinbrüche bei BMW: Konzerngewinn schrumpft um 35 Prozent
Die Umsätze gingen zwar nur leicht zurück, doch die Gewinnmarge wird immer kleiner. Jetzt muss auch BMW massiv Stellen abbauen.
8.000 Stellen werden gestrichen: BMW folgt Porsche, VW, Audi beim Stellenabbau
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Schlimmer als gedacht: Porsche baut nun 9.000 statt wie bislang gedacht "nur" 4.000 Stellen ab
Erst hieß es, Porsche baue an seinen Standorten rund 4.000 Stellen ab. Nun sind es 5.000 Stellen mehr: Rund 9.000 hochwertige Arbeitsplätze gehen verloren.
Zwei Sparpakete aufgelegt: Bis zu 9.000 Jobs könnten wegfallen
Die Zeichen stehen auf Sturm bei dem Stuttgarter Premiumhersteller. Nach einem ersten umfangreichen Kostensenkungsprogramm greift die Unternehmensspitze nun zu einem zweiten, noch schärferen Paket.
Porsche: Mit Batterie auf Rädern voll an die Wand, 4000 Jobs weg
Einen Porsche-Benziner zu fahren, dabei den Auspuffsound eines röhrenden Hirsches zu hören, galt Jahrzehntelang als Aufstiegsbeweis.

